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Transformation zur Hochzeit

„Whaaaat? – Krissy, was is denn nu schon wieder?! Alles musst du schlecht reden zur Hochzeit und überhaupt, alles machst du madig… mimimi“ – jaaaa Mädels, ich weiß. Ich bin so n kleiner Hochzeits-Giftzwerg, höhö 🙂

Also Mädels, mal Butter bei die Fische und Hand aufs Herz: Ich war ja auch mal ne Braut. Ich kenn’s ja selbst und hab da ja auch so meine Erfahrungen. Aber jetzt so, nach 4 Jahren Ehe… da kann man ruhig mal ein Resümee ziehen aus dem Ganzen. Und ich bin mal gespannt, ob sich wer so wieder erkennt:

„Alles wird locker und entspannt“
Jo, da gibts so ein bestimmtes Wort, was es vielleicht ganz gut als Kommentar trifft… „MÖÖÖÖÖÖÖHP“. Ihr könnt es euch noch so sehr vornehmen – ihr werdet niemals alles im Vorfeld locker und entspannt haben. Auch wenn der Bräutigam da vielleicht extrem klischneemäßig das Ganze nur mit nem Kasten Bier und 5 Packungen Bratmaxe lösen würde – ihr als Braut werdet NIEMALS nur locker und entspannt sein. Und der größte Fehler, den man machen kann: Googeln und Social Networks (Pinterest etc. – Gott, bin ich froh, dass ich damals kein Pinterest kannte). Da wird aus der „aaach, bisschen Tischdecke und 3 Blumen“ mal schnell alles im Bohemian-Vintage-Look mit Spitze um die Windlichter und wochenlang Pompoms gefaltet. Jaja Mädels, genauso isses nämlich. Am Anfang ist alles schön locker und easypeasy. Aber dann… hoooolla die Waldfee^^

„Ich bin immer ich. Ich und Brauthormone… was ein Quatsch!“
Also das ist in der Tat ein Phänomen – das ist unglaublich. Da wird selbst die, die mit „dem ganzen Mist so gaaaarnix anfangen“ kann zur Bastelqueen und macht mit ihren Brautjungfern einen Bastelabend für Einladungen und Dekoration nach dem anderen. Emanzipierte und gestandene Frauen stehen im Brautladen und lassen sich von teilweise unverschämten Verkäuferinnen anranzen, dass das Kleid nur mit Handschuhen anzufassen sei und generell nur der Schmuck aus dem Brautladen zum Kleid anprobiert werden darf. Oder dass der Schnitt „nur schlanken Bräuten steht“. Mädels, ganz ehrlich: Das ist echt ne Misere und Bull…ähm… Kuhkot 🙂 Ich find das sooo schade. Warum seid ihr auf einmal jemand, der ihr gar nicht seid?!
„Neee quatsch, ich bin immer noch ich. Ich will nur nen schönen Tag haben“.
Du, den kriegst du auch so. Überleg mal, warum dein Liebster dich so heiraten will. Nicht, weil du n potentielles Brautmonster bist. Sondern weil du die Frau vor der ganzen Hochzeitsorgansiation warst. Und bist. Irgendwo. Aber zur Beruhigung: Die wirst du auch wieder^^
Mädels, versteht mich bitte nicht falsch: Ich will mich da nicht ausnehmen. Auch ich hab mich von der Brautverkäuferin anranzen lassen. Auch ich hab gebastelt (wenn auch nur alleine… und ich hab auch vorher gerne Karten gebastelt und so). Auch ich hab mir Gedanken um die Deko gemacht (wenn ich auch dann nur n Läufer, kleine Teelichter mit Röschen hatte und Kerzenständer – fertig!).
Aber so… ne?! Ihr wisst schon.

„Aaaach Junggesellinnenabschied. Das wird einfach nur ein schöner Abend – mehr nicht“
Jaja, theoretisch… wie immer. Aber Tatsache ist auch (und das ist nicht mal die Braut oftmals): Dabei bleibt es oftmals nicht. Da werden Pläne geschmiedet, dass man den JGA in Hamburg oder Prag (höhö… egal ob Mailand oder Madrid, ne^^) verbringt. Jetzt kooooommt, ziert euch nicht so. Das sind 300,00 €. Und man machts doch für die Braaaaut. Leute, mal ehrlich ne?! Für diejenigen, die das demnächst planen – checkt mal, wie viel denn so ne Hochzeit unterm Strich kostet für einen weiblichen Gast:

-> 150,00 € neues Gastoutfit (Mädels, mal ehrlich… ne?! Nicht diskutieren ;))
->  50,00 € Geschenk (mal minimum!)

plus 300,00 € JGA nochmal?! Alter Schwede… das muss man sich schon mal Überlegen. Was ist denn wirklich mit den lockeren Abenden geworden?! Keine Ahnung, mit den Mädels schön was essen, bisschen Wellness und n cooles Fotoshooting oder so, dann Karaoke oder keine Ahnung was?! Ist das nicht wesentlich mehr wert, als Hauptsache irgendwo hin und viel Kohle verprassen?!

Und wo wir beim Thema sind und ohne Abzulästern: Bei einer Braut wurde ein JGA in der nächsten Großstadt organisiert. Die Trauzeugin hat dann kurzfristig entschieden, dass der JGA doch in Hamburg sein sollte. Statt den ursprünglich veranschlagten Kosten von 100,00 € wurden nun 300,00 € pro Person verlangt (plus Zugfahrt nach HH). Es haben von ursprünglich 11 Mädels ganze 6 abgesagt. Und was war nun in Hamburg? Ankunft Samstag Mittag (man ist schon um 5:00 Uhr morgens hochgefahren), Programm durchgezogen inkl. Stripper etc., und dann war man um 01:00 Uhr Nachts im Bett, weil man so kaputt war. Yaaay – viel gewonnen. Übrigens war ich eine der 6 Mädels, die dann aufgrund der Entfernung und ehrlich gesagt auch wegen der Kohle abgesagt hatten…

„Die Gäste sollen einfach kommen und nen schönen Tag mit uns verbringen – fertig“
Das ist soooo ne schöne Theorie. Wirklich. Und eigentlich finde ich das als Gast auch wirklich schön. Aber – jetzt kommts: Die Realität sieht leider oftmals so ganz anders aus:

  • Wenn man zum näheren Kreis gehört kommt erstmal der JGA (siehe oben)
  • Wenn man weiter weg feiert: Man darf sehr gerne von weiter weg anreisen. Man sorgt für Übernachtungen (bzw. schreibt welche zur Auswahl auf die Einladung – also bittschön mal HoppHopp schnell reservieren)
  • Womöglich feiert man noch im Ausland? Also Österreich / Italien / Mallorca… dann kann/muss/darf man gerne auch die Hochzeit mit nem Urlaub verbringen.
  • Ein Geschenk wäre schön. Wo man sich Gedanken macht. Vielleicht selbstgebastelt?! Ja, das wäre schön.
  • Überraschungen auf der Feier wären auch toll. Aber nur, wenn sie auch in den Rahmen passen.
  • Vergesst nicht das Gästebuch / Wedding Tree!
  • Und als Dame: TRAG WEIß UND DU BIST DAS LETZE!

Also ihr merkt schon – ich geh das Thema leicht sarkastisch an. Klar Mädels, es ist nicht die Regel, wie es abläuft. Aber isses nicht schlimm genug, dass es genauso kommen kann?! Ganz ehrlich, ich les manchmal von Bräuten, da will ich die Hände überm Kopf zusammenschlagen und die Braut will ich auch schlagen. Wisst ihr, das ist ja schön und gut alles. Es steht euch frei, das von den Gästen „zu verlangen“. Es steht den Gästen aber auch frei zu sagen „Nee du, das is mir zu viel alles, lass mal. Ich komm zur Hochzeit und jut is“. Dann heißts aber gleich „Määäääh… die Gäste können doch EIN BIIIIISSCHEN was für uns machen. ABER GUT, WENN WIR ES IHNEN NICHT WERT SIND….“. Das erinnert mich irgendwie an früher, wenn man sich im Kinderalter mit wem gestritten hat… „MÄÄÄH – DU BIST NICH MEHA MAIN FROOOOIND!“. Also klar, es gibt einfach auch Sackfressen von Gäste. Ganz klar. Die benehmen sich wie ne offene Hose und das ist einfach unglaublich. Aber Mädels, Hand aufs Herz – oftmals seid ihr es auch. Ehrlich. Und nicht böse gemeint.

SO – und was lernen wir daraus?!
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OH YES!

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Huuuuch?!

Was denn hier passiert?! Nee keine Angst, Milch im Kaffee war noch gut 🙂 Das alte Design war mir irgendwie zu quietschig. Jetzt geht’s bisschen ruhiger und gediegener daher. Was ist noch neu? Genau – Krissy hat endlich mal Instagram entdeckt. Das wird natürlich wie immer alles mehr oder weniger interessant, aber immerhin gibt’s ein bisserl was neues.

In diesem Sinne: Ab die Luzzi 🙂

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1 Week in May…

Montag:
-2°C am frühen Morgen? Ach Sch… na komm, ich zieh wenigstens nen dicken Schal an.

Dienstag:
Nee, heute lass ich mal die Söckchen aus (sehen sowieso superscheiße aus gerade, da der Ton mal null zu den aktuell noch halbwegs urlaubsgebräunten Beinen).

Mittwoch:
ALTER! Wie geil ist das denn?! Sommerkleidsaisoneröffnung! Whohooooo!

Donnerstag:
Baaaah, brauch meinen Regenschirm. Und ne Jacke. Söckchen vielleicht?!

Freitag:
Nee, keinen Regenschirm. N Cape wäre gut (nicht, dass ich tatsächlich mit ner Ikeatüte überm Kopf gehalten zur Post durch den Regen gelaufen wäre, um wenigstens nicht tropfnasse Haare zu kriegen). Gummistiefel wären auch geil. Sieht man zumindest die Söckchen nicht.
Für den Abend allerdings viel zu heiß angezogen für n Event in ner Halle. Mist blöder!

Samstag:
Wuaaaaaaaah! Strickjacke unnötig. Eigentlich auch Hose und Shirt. Alter ist das warm um 09:00 Uhr morgens.
…Abends könnte der Kamin aber wieder angezündet werden. Baaaah is mir kalt.

Sonntag:
…Sonnenbrand auf der Nase?! WTF?!

Nee Freunde, mal ehrlich. Ich muss ja sagen, mir gehen die typischen Nörgeldeutschen ja echt schon ordentlich aufn Sack:

  • 20°C: „Ooooh is ja schön. Aber bisschen wärmer geht noch“.
  • 2 Tage hintereinander 25°C: „Oooooh is ja schön. Aber die Natur braucht Regen“
  • 1 Tag Regen: „Oooooh typisch Deutscher Sommer: Es regnet ja NUR!“
  • 1 Tag 30°C: „Oooooh Goooott – vieeeel zu heiß!“
  • Es schneit im Winter: „Oh neeee, ich will Sommer!“

Deswegen: Klar, das ist schon irgendwie n Jammerpost von mir. Von mir aus kanns ruhig einmal durchgehend 30°C im Sommer durchbollern, das passt schon (gut, im Büro wärens dann 35°C, was weniger cool ist. Aber mein Gott, irgendwas is ja immer, ne?!).

Übrigens: So schön kann die Heimat auch sein. Haaaach ♥♥♥