Krissy on Tour, Uncategorized

How to… make a Ersatzteilabholung to a Urlaub

Okay, ich muss ja ehrlich zugeben: Die letzten Tage haben wir meinem Mann zu verdanken. Er hat nämlich für den Unimog ein paar Teile gekauft und die wollten abgeholt werden. Allerdings nich mal eben so ums Eck. Sondern im Norden. Hoch im Norden. Genau genommen bei Sankt Peter-Ording. Also wirklich im Norden! Aus der ersten Idee („Komm Schatz, wir fahren Vatertag hoch und wieder zurück… äääähm – bedeutet mal eben 630km – PRO RICHTUNG!) wurde dann schnell ein „Komm wir bleiben über den Feiertag“ bis hin zum schlussendlichen „Komm wir bleiben bis Sonntag und haben 3 volle Tage dort“. Und Kinners, ganz ehrlich? Das war so geil. Es war sooo der Oberhammer!
Wobei ich ehrlicherweise sagen muss: Die Vorboten waren nicht die Besten. Eigentlich hatte ich nämlich ne Unterkunft in Sankt Peter-Ording direkt gesucht und naja, bedingt durch das lange Wochenende hatten wohl noch mehr diese grandiose Idee. Jetzt finde mal ne Unterkunft so ne Woche vorher… in SPO eigentlich unmöglich. Aber dank des Rates vom Verkäufer der Teile sind wir in Tönning untergekommen, ein süßes Örtchen mit einem noch schnuckeligeren Hafen.

Gesagt, getan: Am Mittwoch ging es nach einem halben Arbeitstag in Richtung hohen Norden und wider Erwarten sind wir sogar fast staufrei durchgekommen. Empfangen wurden wir in unserer zugegebenermaßen etwas älteren, aber trotzdem tadellos sauberen Frühstückspension von einem älteren Ehepaar, in das ich gefühlt schockverliebt war. So lieb und so herzlich und sooo….hach ich werd gar nicht fertig. Ich mein, wenn man am zweiten Tag von der Dame des Hauses begrüßt wird mit „Hallo meine Süße“, wie geht das denn bitte, dass man nicht schockverliebt ist? Genau, geht nämlich gar nicht. Jedenfalls spielt so ein etwas älteres Zimmer und ein abgespeckteres Frühstück gar keine Rolle, wenn der Rest irgendwie passt. Überhaupt muss ich sagen, dass die Mentalität der „kühlen Norden“ so unglaublich geil ist. „Moin“ ist ja so die Standardbegrüßung (morgens, mittags, abends, nachts – immer!). Und man quatscht nicht – man „schnackt“. Egal ob man sich kennt oder nicht – schnacken und mal n Spruch geht immer. Ich liebe das, ehrlich. Wir wohnen zwar in einem Ort, wo das ähnlich freundlich und locker ist, aber die Region allgemein ist halt sehr eigen. Da kann man froh sein, wenn man bei ner Begegnung auf der Straße nicht irgendwie so Laserblitze aus den Augen bekommt, die einen halt irgendwie mitten ins Herz treffen soll oder so. Also bei so dem einen oder anderen könnte man das halt echt meinen, weil die so richtig böse gucken. So irgendwie „mämämäääääh, was hat das Leben nur mit mir gemacht“. Aber ähm… ja, ich schweife ab.

Jedenfalls: Waren wir in Tönning. Und nach der Autofahrt waren wir auch echt froh, dass wir uns ein bisserl die Beine vertreten konnten. Und so sind wir gleich zu dem schnuckeligen Hafen gelaufen und konnten (noch eingemummelt in Schal und Mütze) noch die schöne Abendsonne genießen:
IMG_5405

Am nächsten Morgen war es noch ein bisschen bewölkt. Und wiiiindig. Okay, die Einheimischen hier würden sich wahrscheinlich denken „Pffft – is nix“, aber so ohne Mütze war es schon noch unangenehm.
Für heute hatten wir uns Sankt Peter-Ording vorgenommen. Zumindest den Strand. Und naja, mal ehrlich: Günstig is anders. Parkgebühren sind überall fällig (auch wenn es nur ein geschotterter Parkplatz ist: 3,50 € bittschön). An manchen Eingängen zum Strand fällt auch Kurtaxe an, aber dank der Tipps vom Verkäufer…ihr wisst schon 😉 Und naja… schaut selbst

Die Sonne kam dann auch noch richtig schön raus und so war es zwar windig, aber wunderschön sonnig und angenehm. Und so langsam hat man auch die berühmten Pfahlbauten und Strandkörbe gesehen (jaaaaa Herr Schatz… jetzt hier mal die Antwort auf „Was willst du eigentlich mit den Strandkörben?!“. SOLCHE Fotos machen, schau mal. HA – eat this!)

Aufgrund des tollen Wetters sind wir auch nochmal zum Leuchtturm Westerheve gefahren. Ein so richtig typischer Nordseeleuchtturm. Den kennt man übrigens auch aus der Jever-Werbung, falls der euch bekannt vorkommen sollte 🙂


(Jaaaa, das sind viele Bilder vom Leuchtturm. Ich hab aber 1. noch mehr und 2. – ich steh auf Leuchttürme… „Komm geh mit mir den Leuchtturm rauf, wir könn‘ die Welt von oben seeeeeehn – ein U-Boot holt uns dann hier raus und du bist der Kapitän… aaaahahahaaaaaaaa“ – so, geht wieder :))

Abends waren wir nochmal am Strand von SPO die Abendsonne genießen. Eigentlich wollten wir ein Fischbrötchen schnabbulieren, aber gut, man kann nicht alles haben ne? (das geilste Fischbröchten gibts übrigens am Eidersperrwerk, so nebenbei. Also, ist auch das einzige Brötchen, was wir gegessen haben, aber ist lt. unserer Vermieterin tatsächlich das Beste). Egal – einen traumhaft leeren Strand mit Postkartenbildern gab’s trotzdem

Am nächsten Morgen sind wir Fahrrad gefahren. Übrigens bis zum späten Nachmittag ungefähr 40km. Ungeübt. Hahaaaaa! Neee okay, ich geb’s ja zu: Es war ein E-Bike. Nee obwohl, so ein krasses E-Bike war’s dann auch nicht. Es war ein Pedelec (das ist ein normales Fahrrad mit Motorunterstützung, aber auch nur, wenn man reintritt). Aber hey, trotzdem 🙂
Zuerst sind wir (mit echt ordentlichem Gegenwind – yaaay, E-Bike!) zum Herrenhaus Hoyerswort gefahren. Und wenn ihr dort seid: Unbedingt mitnehmen. Wunderschönes und liebevolles Haus mit kleinem Museum und haaach, das ist sooo toll dort. Also klare Empfehlung. Weiter ging es dann zum Boxenstopp in ein Steakhaus und weiter am Deich entlang zurück zum Ausleihort.
Wir haben dann noch ein schönes einsames Plätzchen gefunden, wo vor allem diese Freunde hier vertreten waren:

Abends waren wir noch Wattwandern am Süderdeich aufgrund der Empfehlung vom Verk… ihr wisst schon 🙂 Also ich muss echt sagen, ohne ihn wäre der Urlaub nur halb so toll geworden glaub ich. So waren wir in der Abendsonne alleine im ewig weiten Watt und…es war einfach traumhaft schön

Anschließend haben wir noch den wahrscheinlich mitunter traumhaftesten Sonnenuntergang aller Zeiten gehabt. WOW

Am letzten vollen Tag haben wir nochmal den Strand von SPO genossen. Und zwar in vollen Zügen. Also ganz ehrlich: Wir waren schon auf dem ein- oder anderen Strand der Welt. Aber nirgendwo haben wir so wunderschön feinen Sand (der übrigens überall hinkommt. ÜBERALL. Ob man will oder nicht) gehabt. Bis auf Amrum, aber das ist ja dieselbe Ecke. Da konnte weder Mauritius oder Mexiko mithalten. Unglaublich! So haben wir 2 Stühle und einen Sonnenschirm gehabt (es hat nämlich irre runtergebratzelt!) und uns in ne Düne verzogen. WOW!

Sonntag ging es dann nach einem sehr frühen Frühstück (Zitat Gastgeberin „Neeee – ohne Frühstück kommen sie mir hier nicht raus“) ging es dann nach einem Zwischenstopp in Cuxhaven wieder in Richtung Heimat.

Also, um mal so den Betreff zu beantworten: Einfach machen! Deutschland ist so ein unglaublich schönes Land mit einer noch unglaublich schöneren Küste. Ja klar, es ist temperaturtechnisch nicht das Mittelmeer oder der Indische Ozean (neee, bei 12°C echt nicht^^). Aber dafür ist einmalig schön. Wirklich. Also wir kommen wieder!

Krissy on Tour, Uncategorized

Auflösung des Paradiesrätsels… und Tipps und Bilder und so

Huhu… ist eigentlich so generell noch jemand hier? Also ich wäre dann mal wieder da^^ Ich weiß, es ist alles echt mega sporadisch hier. Aber hey, gerade so die letzten 3 Wochen hatte ich ne mega Ausrede. Die fängt mit MAU an und hört mit RITIUS auf. Ist das geil? Iiiiist das geil? Jaaaaa, es ist einfach nur geil. Und wisst ihr was? Das war’s auch. Und wie. Ich hab das übrigens mal alles ein bisschen anders gegliedert als sonst. Weil mal so unter uns… ihr wollt nicht wirklich wissen, wann ich was gegessen hab oder aufm Klo war oder wann genau was war, oder? So das Gesamtbild ist wichtig, jawollja! Und loooos gehts:

  1. MAURITIUS – DIE POSTKARTE

Was eine dumme Überschrift, oder? Aber ihr wisst, was ich meine… denke ich… hoffe ich. Also, es ist so: Wer an Mauritius denkt, der setzt die Insel eigentlich gleich mit Malediven, Seychellen,… also eben die typische Postkarte mit türkisfarbenem Meer, Puderzuckerstrand und schiefen Palmen, die ins Meer ragen. Und wisst ihr was? Das gibt’s tatsächlich auf Mauritius – in den Hotels, wo die Palmen extra gepflanzt wurden. Das sieht man vor allem am Strandspaziergang: Normalerweise sieht ein „normaler Public Beach“ in etwa so aus:

Also, ich find das hat ne ganz eigene Art von Schönheit. Sicher, nicht die Postkartenvorstellung – aber dafür eine ganz eigene Schöne. Mauritius ist einfach nicht so und ich finde, wer einen Ort erkunden will und dann genau das erwartet – der ist einfach gänzlich falsch oder muss eben in die Hotels, da hat man sowas auch, klar. Uuuund wir sind beim nächsten Thema:

2. UND SONST SO, LANDSCHAFTLICH?

Also ich finde man kann es am Besten so beschreiben: Mauritius ist eine wunderschöne grüne Insel mitten im Indischen Ozean.
IMG_4256

Und ich finde, Mauritius ist auch einfach viel mehr als „nur“ Strandurlaub. Okay, ich geb’s zu: Ich bin auch nicht der mega Wanderer oder Programmpunktabarbeiter. Aber es gab schon einige Dinge, die man einfach gesehen haben muss:

IMG_4280
Chamarel Wasserfall
IMG_4308
Siebenfarbige Erde von Chamarel – die sieht echt so aus! Aber nur bei Sonne

Und wenn ihr mal da seid… wirklich… ihr MÜSST echt ein bisschen was grünes angucken. Mal irgendwo hochwandern oder so. Jaaa, ich weiß – wandern klingt immer gleich so spießig und bäh und…jaaa ich hab auch nie Bock drauf. Aber Leute, wirklich – es lohnt sich so dermaßen bei manchen Dingen!

3. STRÄNDE

Ja logoooo… es gibt Strände, wo man sich wirklich denkt „Holla! Ich bin echt im Paradies“. Gigantisch schön sag ich euch. Gut, man hat nur an wenigen Stellen der Insel tatsächlich richtige Wellen, eben deswegen, weil um Mauritius einmal ein riesiges Korallenriff ist. Das Meer ist nahezu perfekt von der Temperatur her und oftmals kann man durch den weichen Sand hindurch ins Meer schlendern. Oftmals ist der Sand aber auch etwas grobkörniger und das Meer ist voll von Steinen und/oder Seeigeln. Das kommt immer darauf an, wo man gerade ist. Generell kann man sagen: Im Norden sind die typischen Strände, die man sehen will: Puderzuckerstrand, türkisfarbenes Meer und Palmen. Das türkisfarbene Meer hat man eigentlich nahezu überall. Am Wochenende sind die Public Beaches auch voll von den Einheimischen und man riecht alle paar Meter etwas leckeres zu futtern 🙂 (Äh ja, ich schweife ab… kein Wunder um die Mittagszeit^^)
Wir waren am Le Morne Beach im Südwesten der Insel, wobei wir eigentlich nahezu alle Strände mal durchprobiert haben. Schlussendlich sind wir hierzu gekommen: Der schönste und feinsandigste war Mon Choisy im Norden der Insel, der landschaftlich schönste war „unser“ Le Morne Beach im Süden:
IMG_5035
(wobei man sagen muss… hier waren wir an einer gaaaaaaaaanz einsamen Ecke einer Privatvilla)

…das oben ist so ein Strandmix 😉

4. UND WELCHES HOTEL?

Haben wir ne ganz einfache Antwort: Gar keins! Wir hatten unsere Unterkunft über Airbnb gebucht und hatten ein wirklich schönes Zimmer im Südwesten von Mauritius, ganz in der Nähe vom Le Morne Beach mit einer absolut traumhaften Dachterrasse:

Und erstmal die Sonnenuntergänge… WOW!!!

5. DIE FRAGE ALLER FRAGEN…

…die uns sehr oft gestellt wurde vorm Urlaub und auch nach dem Urlaub… „Habt ihr im Lotto gewonnen?“ (übrigens kommt die Antwort „Geht eigentlich vom Geld her. Man darf halt so 2,3 Raten vom Haus nicht zahlen oder so, aber dann passt es“ nicht sooo gut an bei allen… Spielverderber!)
Also, mal ganz unter uns: Wir waren 2 Wochen auf Mauritius und haben keine Privatinsolvenz angemeldet^^ ich weiß nicht, wer diesen Irrglauben gestreut hat, dass ein Urlaub auf Mauritius unendlich teuer sein muss. Also ihr Lieben, versteht mich nicht falsch – auf Mauritius kann man SEHR VIEL GELD loswerden. Wenn ich da an das ein- oder andere Luxusresort denke… puh, da kommt man schon ins Schwitzen. Aber es gibt auch andere Wege. Und nur für euch mach ich mal ordentlich Butter bei die Fische und lass mal die Hosen runter:

  • Direktflug mit der Lufthansa ab Frankfurt: 800,00 € p.P. (Wir reden hier übrigens von 12 Stunden – yippieeeh!)
  • Unterkunft via Airbnb: 720,00 € insgesamt
  • Mietwagen: 300,00 € (Aaachtung: Linksverkehr und alles etwas chaotisch^^)
  • plus Essen, Getränke, Eintritte, etc. (by the way: Wenn ihr demnächst in La Gaulette sein solltet – bitte uuuunbedingt ne Email an mich :-))

Also ihr seht: Wir müssen nicht alles verkaufen, nur um einen schönen Urlaub zu haben… es geht auch anders.

6. PRO UND CONTRA

PRO:

  • traumhaft schöne Landschaft
  • fast immer Sonnenschein
  • unglaublich nette Menschen
  • leckeres Essen (unbedingt Roti probieren… mjaaaammi… boah ich hab echt Hunger gerade^^)

CONTRA:

  • 12h Flug (können seeeeehr lang sein)
  • Moskitos ohne Ende (wirklich ohne Ende. Hab ausgesehen als hätte ich die Masern)
  • alles mögliche an Geviechzeug (u.a. auch fliegende Kakerlaken…. jaaaaa, kein Scheiß)

 

7. FAZIT:

Ob ich nochmal hinfahren würde? Keine Ahnung… entscheidet ihr mal. Hier nämlich noch ein paar Postkartenbilder – denn irgendwie ist Mauritius doch eine Postkarte wert – wenn auch ne ganz eigene (schnieeef… das war mal n Schluss, oder?!)

Krissy on Tour

Irgendwie sind alle Mädels gleich…

Zumindest ist das so mein Eindruck bei manchen Vorstellungen… Ich mein Mädels, mal ehrlich: Irgendwie haben wir doch alle dieses Disney-Syndrom, oder? Die eine mehr, die andere weniger. Aber irgendwie so alle. Und so war auch mein Eindruck am Sonntag. Gefühlte 100246545 Mädels und bei den meisten hat man auch gemerkt, dass die Jungs gerade irgendwie nicht so freiwillig mit dabei sind. Oder was heißt nicht freiwillig… mehr so „ich geh halt mit, weil mein Mädel das soooo gerne sehen mag“. So war’s natürlich auch nicht bei mir 🙂

So, jetzt mal von vorne. Am Sonntag waren wir bei „Disney in Concert“ in Nürnberg. Ja, warum Nürnberg – sehr gute Frage. Also, rein theoretisch hätte es auch so ablaufen können, dass mein Hirn manchmal weiß, was es tut. So aber nicht hier. Ich war nämlich ziemlich fest der Überzeugung, dass ich Tickets für Frankfurt gebucht hab. Und ich hab nur den Sonntag gebucht, weil da bessere Plätze waren. Nur hab ich dann irgendwie Samstag Nacht, nachdem ich mir gedacht hab ‚Sind wir eigentlich in der Jahrhunderthalle in Frankfurt?‘ festgestellt, dass wir eben doch Plätze für Nürnberg hatten… ähm… jo. Lassen wir mal so stehen 🙂

So sind wir tatsächlich nach Nürnberg gefahren und nach gefühlten 74153405km im Kreis in Nürnberg, weil diese Misthalle sowas von dämlich ausgeschildert ist. Ehrlich, es ist einfacher Atlantis zu entdecken.  Kurz vor knapp wohlgemerkt, aber immerhin.

Disney in Concert müsst ihr euch so vorstellen: Es ist wirklich ein Konzert (haaach was, ne?). Auf der Bühne ist eine riesige Leinwand aufgebaut, wo dann eben die einzelnen Filmausschnitte gezeigt werden. Davor ist ein Orchester, welches dann live die Musik dazu spielt. Dazu werden dann die Lieder von einzelnen Solisten vorgetragen.
Okay, es ist schon irgendwie abgespaced, wenn erstmal die Micky Maus auf die Bühne gerannt kommt 🙂 Aber dann ging es direkt los. Moderiert wurde das ganze von Jan Köppen, der durch die Show geführt hat.
Als erstes ging es los mit dem Abschnitt „Arielle“ und so ging es Disneyfilm für Disneyfilm durch. Nicht alle, klar. Aber doch einige.

Die Solisten waren überwiegend aus der Musicalbranche:

  • Alexander Klaws (Na Mädels, DEN kennt ihr noch. Jawoll, tatsächlich ein sehr erfolgreicher Musicaldarsteller, übrigens aktuell lecker anzuschauen in „Tarzan“ in Oberhausen)
  • Milicia Jovanovic
  • Lars Redlich
  • Willemijn Verkaik (zu der komme ich gleich nochmal – die kennt ihr garantiert!)
  • Gastsolistin: Sängerin Oonagh

Ich muss schon sagen: Das hat alles schon was, wenn das mit einem Live-Orchester vorgetragen wird. Mein persönliches Highlight war übrigens „Endlich sehe ich das Licht“ aus Rapunzel. Mal so nebenbei bemerkt ist das meine absolute Lieblingsszene aus allen Disneyfilmen, die je existiert haben und je existieren werden. Ich heule jedes Mal aufs Neue vor Ergriffenheit und kriege schon wieder Gänsehaus, wenn ich daran denke. Ist übrigens diese Szene hier. Und das Publikum hatte vorher die Aufgabe alle Handys zu zücken und die Taschenlampen einzuschalten. Von vorne sah das dann ungefähr so aus:

lichter

Von vorne auf der Bühne muss das ein absolut Wahnsinnsbild gewesen sein. Zumindest hat die Darstellerin Milicia Jovanovic ziemlich ergriffen ausgesehen. Das war wirklich… WOW!

Der Part aus „Fluch der Karibik“ ist natürlich auch nochmal ein echtes Erlebnis. Hätte bisschen mehr mit Schmackes sein dürfen wenn es nach mir geht, aber war trotzdem wahnsinnig gut.

Mein Highlight war allerdings die Zugabe, nämlich „Ich lass los“ von Willemijn Verkaik. Ja, und woher kennt ihr die jetzt? Genau, sie ist nämlich auch die deutsche Singstimme im Film „Die Eiskönigin“. Mal davon abgesehen, dass ich Willemijn schon bei dem Musical „Wicked“ gesehen habe und ich sie seitdem liebe – das war echt nochmal der Wahnsinn, wie sie dieses Lied gesungen hat. Ich persönlich hab es nicht aufgenommen, aber hier mal eine Version davon. Der Wahnsinn!!!

Kurzum: Das war ein richtiger Mädelsherzaufgehabend. Diese ganzen Lieder mal zu hören von so grandiosen Sängern. Hat sich definitiv gelohnt!