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The never ending Drama…

Ich bin ja immer wieder erstaunt, wie oft es bei Hochzeiten doch kracht zwischen der Braut und der Trauzeugin. Also, nicht an der Hochzeit selbst, sondern mehr so im Vorfeld. Die Braut hat sich ja bei der Wahl der Trauzeugin schon was gedacht und nimmt die beste Freundin, die Schwester und nicht irgendwie Cousine Irmtraud, die zudem noch die Zwillingsschwester vom Goldfisch Fritz hat. Und trotzdem scheinen teilweise Welten zwischen den Ansichten beider Parteien zu liegen.

Es fängt ja soooo schön an….
Bei manchen „Paaren“ könnte man fast meinen, dass die Braut der Trauzeugin einen Heiratsantrag gemacht hat, so wird das zelebriert. Zumindest wird es auch so erwartet, dass die Trauzeugin sich dann gefälligst auch so zu freuen hat 😉
Okay, ich muss zugeben: Es ist wirklich eine besondere Ehre. Ich persönlich sehe ja auch nicht nur schwarz und weiß – man möchte schon jemand besonderen an der Seite haben. Und ich würde mich auch sehr geehrt fühlen.

Und dann sieht man es langsam…
Vielleicht sind die Erwartungen doch nicht so kompatibel, wie man es vielleicht anfangs dachte: Denn es gibt auch durchaus Bräute, die…joa, nennen wir’s mal Ansprüche stellen:
-Trauzeugin soll beim Brautkleidkauf mit dabei sein
-den Junggesellinnenabschied organisieren
-Einladungen mitbasteln
-Deko aussuchen
-Deko basteln
-ein rieeeeeeeesiges Interesse haben an der Hochzeit und natürlich auch
-die Trauung bezeugen

Wobei damit der Job nicht getan ist. Denn am großen Tag soll sie:
-immer an der Seite der Braut sein und ihr z.B. die Schleppe richten
-mit der Braut aufs Klo gehen (WTF?!)
-die Geschenke vom Brautpaar entgegennehmen
-und natürlich das strahlende Gesicht an der Seite der Braut sein – ohne ihr die Show zu stehlen versteht sich

Und vielleicht….es gibt nämlich durch aus Trauzeuginnen, die da ganz anders denken…vielleicht ist das dann doch nicht so das Wahre, wenn es dann irgendwie scheinbar gar nicht so läuft, wie Braut sich das vorstellt. Also Mädels, versteht mich nicht falsch. Wenn das für beide so in Ordnung ist und die Trauzeugin das dann auch so sieht – super, Jackpot. Aber das ist eben nicht die Regel.

And they lived happily ever after – if they did not kill each other
Sollte dem aber nicht so sein – uiuiui, dann ziehen ganz schön dunkle Wolken am Horizont auf. Dann wird der Trauzeugin vorgeworfen, sich nicht genug zu kümmern. Oder kein Interesse zu haben. Oder generell keinen Bock zu haben. Und schon hat man augenscheinlich die falsche Wahl getroffen und die ganze Organisation ist gefühlt im Eimer, denn auch die lieben Brauthormone (die gibt es wirklich! Definitiv!)tragen da ihren Teil zu bei, mal sowas von.

Und wie läuft’s doch rund?
Ganz einfach: KOMMUNIKATION. Von Anfang an. Setzt euch zusammen an einen Tisch und geht mal durch, was ihr beide so für Vorstellungen habt. Vielleicht sind alle bösen Gedanken umsonst und ihr seid zu 100% einer Meinung. Nur vielleicht eben auch nicht. Und dann ist es umso wichtiger, dass man darüber spricht. Das ist eigentlich schon alles.

So, mein Wort zum Montag.

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