Krissy on Tour

Spontaneität is ja alles ne?

Und wenn ich sage „Spontaneität“, dann meine ich das auch so. Aber von vorne:

Also, wir hatten uns schon länger letzten Freitag und Montag (also gestern) Urlaub genommen, weil wir ein verlängertes Wochenende irgendwo hinfahren wollten.
Ursprünglich wollten wir nach Südtirol und dann noch ein bisschen um den Gardasee düsen. Dazu müsst ihr wissen, dass wir schon echt viele Jahre unbedingt mal an den Gardasee wollten, es aber irgendwie nie gebacken bekommen haben. Deswegen: Route sollte erstmal nach Meran gehen (einer der schönsten Städte überhaupt), dann über das Stilfser Joch irgendwie an den Gardasee und dann halt wieder zurück.
Ja, die Wettervorhersage war irgendwie alles andere als toll. Chiemsee, Bodensee etc. war auch raus… joa…
Schatzi hatte dann den spontanen Einfall, dass wir nach Triest bzw. theoretisch auch gleich nach Kroatien können. Genauer gesagt nach Krk. Da wollte ich nämlich schon immer mal hin. Jetzt gar nicht aus so einem bestimmten Grund, sondern einfach, weil ich den Namen so schweinegeil finde 🙂 (wie spricht man das aus? Wirklich „Chrrrrk“? Oder „Kirrrk“? Ich weiß es bis jetzt noch nicht).

Ah, dazu muss ich sagen: Freitag morgen (früüüh morgen) ging es los und ich hab Donnerstag das Hotel in Njivice im Norden der Insel gebucht. Also, es war wirklich spontan.

Also, Schatz hat das Cabrio (ohne Klimaanlage wohlgemerkt…und das bei gefühlten 48,758°C am Freitag! Und offenes Verdeck auf der Autobahn braucht man echt nicht) gepackt und los ging es. Ein bisschen Geparke hatten wir auf der Autobahn, bevor wir dann in Österreich ein bisschen Mittag machen. Und naja, es gibt echt schlechtere Ausblicke, oder?
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Nach ca. 13,5 Stunden Fahrt, unzähligen Mautstellen und Kosten kamen wir endlich an. Und joaaa, auch der Zimmerausblick hätte schlechter sein können:
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Nach einem kurzen Abstecher ins Meer zur Abkühlung, Abendessen und einem Cocktail auf der Fressmeile ging es dann auch ins Bettchen.

Der nächste Morgen hätte irgendwie auch kaum schöner starten können
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Nach dem Frühstück erkundeten wir ein bisschen die Insel mit dem Cabrio. Und jaaaa, es war heiß. Sehr heiß. Unvorstellbar heiß. Höllenheiß. Sonnenheiß. Sonneinderhölleheiß. Also, auf jeden Fall: Heiß.
Aber dafür hat Krk wirklich ein paar wunderschöne Stellen, die wir so nach und nach entdeckten
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Nach ein paar Stündchen am Sandstrand (jaaa, richtig. Wir haben einen Sandstrand entdeckt. Allerdings ziemlich überlaufen und der war jetzt nicht sooo sehenswert) sind wir wieder ein bisschen rumgefahren und haben immer wieder neuere Seiten der wunderschönen Insel entdeckt – inklusiver einer traumhaften Bucht. An die Bucht sollten wir am nächsten Tag kommen, um den gaaaaaanzen Tag da zu gammeln 🙂
Aber hier erstmal ein bisschen krkisches Gebirge 🙂
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Nach einem kurzen Shoppingtrip (Sonnenschirm und Isomatte für den nächsten Tag gekauft) ging es dann auch wieder zum Abendessen und zum Cocktail trinken auf die Hotelterrasse.

Und dann der wahrscheinlich traumhaft schönste Strand von Krk… WOW! Gut, in Kroatien hat man halt überwiegend Kiesstrand. In unserem Fall hier Steinstrand. Aber ganz ehrlich? So unbequem ist es gar nicht. Wirklich nicht.
Das einzige, was mich gewundert hat, war die Meertemperatur. Einerseits schönes Badewannenwasser – aber andererseits SCHWEIIIINEKALT. Also Eiswürfelkalt. Antarktiskalt. EiswürfelinderAntarktiskalt. Und das teilweise nur an der Oberfläche, dann wieder untendrunter warm. Dann wieder eisekalt… also entweder war da eine Quelle oder das Regenwasser ist irgendwie da rein geflossen… es war jedenfalls bei irgendwie gefühlten 43°C Außentemperatur eine richtige Abkühlung 🙂
Aber hier erstmal Bilder. So WOW, oder?
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Und dann wurde es richtig witzig: Denn beim Anfahren hat sich der Karren anhört, als hätten wir einen brünftigen Esel als Enddtopf 🙂 So Musclecar-mäßig. Also kurzum: Der Mittelteil unseres Auspuffs hat sich mal eben verabschiedet. Und da kommt man mit einer leicht tiefergelegten Kiste und ohne Wagenheber (kein Ersatzrad, da Autogastank in der Mulde) so gut dran 😉 Also, Not macht erfinderisch und da ich ja einen kleinen MacGyver geheiratet habe: Mal eben ne kleine Rampe fürs Cabrio gebaut und Auto draufgestellt. Sah dann ungefähr so aus:
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Aber auch hier gibt es schlechtere Ausblicke:
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Und während mein Auspuffheld das Ding wieder in Gang setzte, genoss ich den Ausblick (ich lieb dich auch mein Schatz :-)).

Der Abend war dann wieder traumhaft auf der Hotelterrasse… ich lasse hier am besten Mal Bilder sprechen:
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Am nächsten Morgen fuhren wir um 5 Uhr morgens los und waren sogar ziemlich staufrei um 15 Uhr daheim.

„Und? Lohnen sich 900km einfach für 2 Tage dort?“ Jap! Absolut. Erstaunlicherweise sind wir richtig gut runtergekommen, aber vom Feinsten. Es war wirklich traumhaft ♥♥♥

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