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Was isn hier eigentlich los? So ruhig?

Ja meine Lieben – Seit 1,5 Wochen sind wir wieder daheim. Und seit 1,5 Wochen sind wir im Dauerstress. Erstmal Hütte in Ordnung bringen (öhm, ja…), Wäsche waschen (öhm…okay, so halbwegs), immerhin mal Auto ausgeräumt (nee, das jetzt also wirklich)… und ich will euch unbedingt nen Bericht schreiben, aber ich krieg das irgendwie grad echt nicht gebacken. Ihr wisst ja, das Häusle will ja auch noch bisschen bearbeitet werden 😉

Aber eins muss ich euch erzählen. Und weil das hier auf dem Blog ja ein ständiges Lernen fürs Leben ist, gibts auch gleich die passende Hilfestellung zum richtigen Umgang mit der nachfolgenden Situation, Schritt für Schritt. Also, legen wir mal los:

Folgende Situation ereignet sich (*und natürlich sind alle Namen, Orte und überhaupt alles frei erfunden. Is klar, ne?): Man kommt abends ins Schlafzimmer. Ja ich mein, man ist gechillt, man will in Ruhe schlafen…und dann schaut man an die Wand und man sieht die größte, fetteste Spinne aller Zeiten. Also, wir reden hier nicht von ner 1€-großen Spinne – nix da. Die war gigantös. Also mindestens mal tellergroß (gut, möglicherweise auch Teller-für-Hobbit-groß, aber so kleinlich wollen wir ja mal nicht sein).

So, Situation ist da – was macht man?

Wie die Situation perfekt bewältigt werden kann:
Man nimmt allen Mut zusammen, sucht den hässlichsten Schuh im Schrank aus, kloppt auf die Ekelspinne und hofft dass sie nicht wegrennt, dich beißt, auslacht und sich für alle Zeiten in deinem Schlafzimmer einnistet, eine Familie gründet und dann Millionen, ach was sag ich, Zilliarden Minispinnen überall rumkriegen..uaaaaaaah, holt den Staubsauger und weg ist sie. Im Idealfall holt man auch gleich weiße Farbe und streicht über die Ekelspinnenstelle drüber. So sind alle Spuren und alle Erinnerungen beseitigt und man kann in Ruhe schlafen.

Wie man falsch reagieren kann:
(ich muss natürlich an dieser Stelle nochmal betonen, dass es sich hier um eine klassische, erfundene Geschichte handelt. Und alle Ähnlichkeiten zu eventuell existierenden Gegebenheiten sind rein zufällig!)
Man schaut an die Wand. Schreit hysterisch „OHGOOOOOOOOOTTEINESPINNEINESPINNEEINESPINNE“, hofft, dass der sich hinter dir befindende Mann das Geschrei ungefähr verstehen konnte (was er anhand seines „Was???“ höchstwahrscheinlich nicht getan hat, aber theoretisch bestünde ja die Möglichkeit) und man rennt ans andere Ende des Zimmers. Man könnte natürlich aufrecht stehen bleiben und alles tun, um nicht zu hyperventilieren. Stattdessen hockt man sich in Fötusstellung auf den Boden und fängt tatsächlich an zu hyperventilieren. Eventuelle Tränen sind natürlich rein zufällig. Höchstwahrscheinlich stammen diese noch von den Zwiebeln, die man 2 Tage vorher geschnitten hat. Also, was heißt höchstwahrscheinlich. Garantiert. Der Mann hat zwischenzeitlich die ekelhafte, widerwärtige Ekelspinne um die Ecke gebracht und kommt natürlich gleich zu dir hysterischer, dämlicher Kuh, um dich in den Arm zu nehmen und zu trösten. So langsam beruhigst du dich auch wieder, aber natürlich hast du jetzt im Bett das ständige Gefühl, dass die Spinne wahrscheinlich doch schon einige Nachkommen gezeugt hat und die Scheißviecher überall rumkreuchen und fleuchen. Bäh. Ekelviecher, blöde.

So, wieder was gelernt zum Dienstag 🙂

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