Möööööhp!

Ins Wasser gefallen…

Okay, das hört sich jetzt sehr dramatisch an. Genaugenommen wird es aber eher…äh…eklig. Also, nicht im Sinne von „Feuchtgebiete“-eklig (baaah, habt ihr das mal gelesen? Uaaah, da schüttelts mich ja immer noch!). Aber schon irgendwie nicht so schön… Aber von vorne:

Meine Mami hat mir zu meinem Geburtstag ein echt süßes Armband geschenkt. Mit Eulen. Und echt: Ich lieeeebe Eulen (ich hab auch voll die geile Kette bekommen, aber wir wollen ja beim Thema bleiben. Nicht, dass ich wieder abschweife. Was ja hier eh noch nie passiert ist. Also, hab ich nur irgendwo gelesen. Mir passiert sowas nicht. Ähm…ja). Wo war ich. Genau. Armband. Schaut euch mal das putzige Teilchen an:
20140416_151128

Nee, wat is das süß oder? Ihr seht die kleinen Eulchen da drauf? Die sind praktisch auf so nem Knopf, dass man das auch auswechseln kann. So gesehen eigentlich ne ganz gute Sache. Wenn man nicht gerade am Arm einer absolut schussligen Bewegungslegasthenikerin, die das Unglück wie so ein 67 59kg schwerer Magnet anzieht. Folgendes Ereignis hat sich also heute zugetragen:

Ich hab also das Armband an und muss leider, wie alle Menschen, auch mal aufs Örtchen. Oh ja, genau das, was ihr denkt ist passiert. Ich will mich grad…also…platzieren. Und auf einmal löst sich dieser scheiß Knopf. Und genau da, wo er nicht hinfallen soll, fällt er rein. Und nein, das ist auch kein Plastik, was irgendwie oben schwimmt. Sondern Metall und demnach auch Gewicht, was dieses Mistding ganz nach unten zieht. Tatsache war die, dass das Teil noch in Sichtweite war, aber eben auch…ja, relativ weit hinten und unten. Ja Mist, und was nun? Im Kopf also jegliche Szenarien durchgegangen (nur für die Akten: Ich musste irgendwie gar nicht mehr 😉 ).

Szenario 1:
Ich hol es raus. Was spricht dagegen? Bis auf die Tatsache, dass ich in ein Firmenklo greifen muss, wo was weiß ich wie viel heute schon gegangen ist. Halb so schlimm. Uäääääääärks.

Szenario 2:
Ich lass es liegen und spül es runter. Vollkommen ausgeschlossen, da Eulen und schönes Armband und neu und von Mama…nee, geht nicht.

Also: Problemlösungsbehebung zu Szenario 1 muss her.

Problemlösungsbehebungsmöglichkeit 1:
Ich streif meinen Ring ab, krempel meinen Ärmel hoch, hol es ganz cool raus und hab es wieder.

Problemlösungsbehebungsmöglichkeit 2:
Ich lass einen Sanitärfuzzi holen, der es dann rausholt. Blöde Sache auf der Arbeit. Mööööhp!

Problemlösungsbehebungsmöglichkeit 3:
Ich frag eine Kollegin, ob sie es rausholt. Daraus resultierende Folge: Urpeinliches und damit auch berechtigtes Auslachen der gesamten Belegschaft mir gegenüber. Mööööööhp!

Problemlösungsbehebungsmöglichkeit 4:
Ich hole mir ein Vieh, was das Teil rausholt. Fisch? Ne, rafft der nicht. Nagetiere? Blöde Sache im Klo, das Vieh verrennt sich nur und frisst meinen Knopf. Auch blöd.

Also: Bleibt nur Möglichkeit 1, nachdem sämtlicher Ekel abgeschüttelt wurde. Cool bleiben, durchatmen. Halb so schlimm. Ring abgestriffen, Ärmel hochgekrempelt….undwieineabsolutwahnsinnigezumwaschbeckengestürzt….schnelldenblödenknopfinswaschbeckengeschmissen….schnellhändegewaschenunddenknopfgewaschen….ca. 80x mit Seife natürlich…. und ganz cool das Armband wieder angesteckt. Mit Knopf natürlich. Ha!

Das braucht man echt, unbedingt!!!!

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2 thoughts on “Ins Wasser gefallen…”

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