Das Zuhause

Es war einmal… eine neue Küche

So, heute nehme ich euch mit in eine Welt voller Geheimnisse, Mysterien und der Kunst des großen Verhandelns… okay, ich hab vielleicht ein biiiiisschen zu hoch gepokert. Liegt vielleicht daran, dass ich gestern voll den seltsamen Tag hatte. Morgens haben wir nämlich ein Schnäppchen ergattert (klar – 321-Kleinanzeigen. Und wisst ihr, was das geilste ist dabei? Dass mein Mann sich immer voll über mich lustig gemacht hab, weil ich damals meine halbe Brautausstattung bei den Kleinanzeigen gekauft hab. Seitdem wir da unser Haus entdeckt haben, sagt er nix mehr…höhöhö. Schatz, wenn du das liest: BÄÄÄÄÄÄM! :-)). Also, jedenfalls haben wir erst die Stühle geholt, dann hat mein Mann die Bremsen an meinem Autochen gewechselt und ich hab in der Zeit die Wohnung aufgeräumt. Und mir danach…jetzt kommts… Sailor Moon reingezogen. Die ganz alten Folgen. Hammer, oder? Moooooooondstaaaaaaaaaaain…flieg und sieeeeeeg! Ähm ja, wo waren wir… genau: ich wollt euch von der Küche erzählen:

Also, im Januar war uns klar: Wir sollten langsam mal die Küche angehen. Man muss dazu sagen: Unsere Küche ist aktuell die wahrscheinlich hässlichste der Welt. In einem schönen zarten Blau – und zwar überall, wo man hinschaut. Als ob ein Schlumpf explodiert wäre. Also, wirklich: Superätzend. Der einzige Lichtblick hierbei sind die Edelstahl-Geräte, die haben wir nämlich im Laufe der Zeit (bis auf die Haube) neu gekauft und nehmen die auch mit in die neue Küche. Die Küche haben wir damals von meiner Schwägerin so übernommen. Klar, jung und keine Kohle – da ist jede Küche perfekt. Aber nach knappen 6 Jahren in der Wohnung und mit so ner knalligen Farbe. Uaaaah. Also, das ist sie bisher
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Fürs Haus war klar: Da muss was neues her. Wir sind also zu einem Möbelhaus gefahren und haben eine superliebe und etwas durchgeknallte Verkäuferin gesehen. Die Chemie war halt echt gleich super und wir haben viel gelacht. Zunächst einmal wollten wir eine Küche, die ein bisschen Komfort bietet. Also: Diese Schließautomatik, wenn man mal die Schubladen ein bisschen mehr zuknallt etc. Und wir wollten nur Schubladen haben – keine Schränke mit Türen. Und vor allem: kein Hochglanz. Mag ja in Möbelhäusern toll aussehen, aber man sieht jeden Datzen auf der Front und ich bin doch nicht bescheuert und stell mich täglich hin, um die Küchenfronten zu putzen 😉
Also: Die Farben der Küche waren schnell gefunden. Die Front wird grau, die „Abschlussschränke“ (links…gleich seht ihr ein Bild 😉 in Sandfarben und die Arbeitsplatte wird dunkel. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal eine Küche habe, wo die Arbeitsplatte dunkler ist, als die Front. Aber gut 😉 Dazu kommt noch eine neue Haube. Denn es gibt nix schlimmeres, als wenn man sich ständig vor allem, wenn man so schusselig ist wie ich und das fast an körperlicher Behinderung grenzt den Kopf an der Misthaube anknallt. Dazu kommt noch ein Eckherd. ‚Waaas? Eckherd?‘. Genau. Eckherd 😉 Es wird in der Ecke noch eine schräge Wand gezogen und da kommt der Herd hin. Wir haben nämlich einen großen Gasherd mit 5 Platten. Demnach ist auch die Haube in Übergröße.
Der Backofen kommt auf Augenhöhe hin. Sieht irgendwie auch einfach schöner aus…

So, jetzt das „Dilemma“. Die Küche wurde also geplant und wir hatten hier einen Endpreis von 2.820 € mit allem Drum und Dran (außer eben die Elektrogeräte, die kommen ja von uns). Klang ja schon mal mega, ne?
So, letzte Woche wollten wir das gute Stück endlich bestellen, damit wir im Mai dann entsprechend eine Küche haben. Leider hatten wir ein paar Änderungen, u.a. noch eine Schublade direkt unter dem Herd, die Platte sollte soweit gehen, dass sie auch als Fensterbank fungiert und die Küche musste etwas tiefer sein. Die gute Dame (die gleiche übrigens) rechnet und rechnet…. und sagt uns dann „3.545 €“. Bitte waaaaaaaaas? Was rechtfertigt denn bitte so einen Aufpreis. Sie also gerechnet und gerechnet – preislich war da wohl recht wenig zu machen. Und dann fiel der Groschen – wir hatten den Preis für die Holzteile im Januar bekommen – sprich, ohne schweineteure Haube. Sie also hin und her gerechnet und mein Mann flüsterte mir so zu, während die Dame mal eben telefonierte „Hey…komm, verhandel mal. Unter 3 kriegste die“. Joa klaaaar 😉
Bisschen frech war dann die Aussage „Ich will ja niemandem was unterstellen – aber wurde das vielleicht falsch verstanden und es wurde mitgeteilt, dass das nur der Preis für die Holzteile war?“. Äääähm….neiiiiiin, garantiert nicht. Wir waren also etwas angepischert, denn das war schon ganz schön viel Asche mehr. Wir haben uns dann darauf geeinigt, dass sie nochmal mit dem Einkauf spricht und mich dann am nächsten Tag zurückruft.
Gesagt, getan: Mein Handy klingelte am nächsten Tag, die Dame war dran: „Also, wir haben nochmal alle Hebel in Bewegung gesetzt und….der Endpreis ist 2.999 € ohne Spüle (drauf geschissen! Ehrlich! Die kostet mal eben 35 Öcken)“. WAAAAAAAAAS????? Okay, sofort gekauft, klar. Ich also meinen Mann angerufen „Hier, Schatz… du hast ja gesagt unter 3, ne? ;)“. Wie gesagt: Ding gekauft, Klappe zu, Affe tot. Alles tutti 🙂

So, und als Belohnung, weil ihr den ganzen Roman bis hier hin durchgelesen habt: Hier ein Bild von unserem neuen Schnucki 🙂 Die Qualität ist leider nicht so pralle, aber ich denke, man erkennt das Wesentliche. Und in das leere Feld kommt noch unsere Spülmaschine.
Küche

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2 thoughts on “Es war einmal… eine neue Küche”

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