mal nachgedacht

Ach, drauf gesch…. na, Sie wissen schon.

Wisst ihr auf was? Auf diesen bekackten Schönheitswahn. Gut, ich weiß, ich greif das Thema immer und immer wieder auf. Aber grad… ah, ich weiß nicht. Mir gehen grad so viele aufn Sack mit ihrer bescheuerten Ernährung. Da geht man mal genüsslich in den Mc -der zugegebenermaßen ja nicht gerade der beste Start für eine Diät ist- und man bestellt sich das volle Programm: Fettiger Burger mit fettigen Pommes und Maxi-Cola. Bäääähm. Meine Fettzellen freuen sich schon, dass sie mein Gewissen durch k.O. in der ersten Runde geschlagen haben – und dann kommen die Mitstreiterinnen im Mc und bestellen sich „einen Salat bitte“. Ääääähm…jap. Salat. Super. Mein Gewissen kommt also zurück und haut meinen Fettzellen mal voll eins auf die 12. Aber: Ich denk mir einfach – sch*** drauf. Wenigstens weiß ich, wie n guter Burger schmeckt. So!

Und wisst ihr, was das doofe ist? Ich mein, ich bin davon ja auch nicht ganz gefreit. Geb ich ja offen und ehrlich zu. Ich mags auch nicht, wenn mein Hüftspeck Anstalten macht, den Saum meiner Jeans zu fressen. Oder wenn die Plunze mein Bauchnabelpiercing verschwinden lässt. Nicht schön, ja. Aber wisst ihr, was voll doof ist? Wenn ich mal ganz bewusst darauf achte, was ich esse (also: Süßkram weglasse, Abends keine Kohlenhydrate mehr esse) – dann passiert so gar nix! Nix! Ich nehm kein verfluchtes Gramm ab. Gut, ich kann’s auch nicht nachprüfen. Hab keine Waage. Und ich schaff mir auch keine an. Wenn, dann tröste ich mich eh nur mit der Vorstellung, dass ich morgens nackig auf der Waage stehe, mir die Zähne putze, ganz schockiert auf die Waage starre, um dann folgendes festzustellen: „Scheiße! Die Zahnbürste hat schon wieder zugenommen, die fette Sau!“.
Aber: Das merkt man ja an den Klamotten. Die Jeans werden endlich an den Körper angepasst weiter, der Bauch wird flacher, der Hüftspeck ein gaaaanz kleines bisschen erheblich weniger… Solche Sachen halt. Aber wie gesagt: Nüschte! Ich kann noch so sehr darauf achten, ich merke null Unterschied.

Wenn ich jetzt aber genüsslich meinen Burger verdrücke, Abends nochmal fettige Kartoffelpuffer esse oder mir nochmal Spaghetti Bolognese reinknörze – dann merke ich nen Unterschied an den Klamotten. Also, nicht den Unterschied, dass sie kleiner werden 😉 Sondern dass ich irgendwie abnehme. Total strange, oder? Ich glaub ja, dass das immer noch an dem potentiellen Indianerfriedhof unter unserer Wohnung liegt. Bestimmt fliegen die Seelen des fettigen Krams auch zu der Indianerseele und die feiern ne Runde mit der Laptopseele ne Party. Könnt ich drum wetten.

So, deswegen: ich geb jetzt nen feuchten Furz auf diese Ernährungs-Umstellungskacke. Low Carb – drauf gesch***. Keine Kohlenhydrate am Abend – drauf gesch***. Kein Süßkram mehr – drauf gesch***. So, ist mir jetzt egal. Ganz nach dem Motto:
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In diesem Sinne: Habt einen wundervollen, sonnigen Tag! Soll ja heute wahnsinnig schön werden und der Blick nach draußen lässt ja das Sonnenherzerl auch höher schlagen. Ich bin ja auch wahnsinnig wetterabhängig. Ganz ohne Witz jetzt. Wenn es grau und regnerisch ist, dann bin ich super mies drauf. Echt. Dann kotzt mich alles an, ich zicke mehr, ich bin super leicht reizbar – aber wenn die Sonne scheint. Alter Schwede. Ich geh ab wie ein Zäpfchen, das grad den gesamten Grasvorrat von Snoop Dogg aufgeraucht hat. Ich bin echt super gut drauf, ich geh lächelnd durch die Firma, ich höre laut Musik im Auto bei geöffnetem Fenster und könnt einfach nur schreien, weil alles so perfekt ist 🙂

Also: Genießt das Wetter, so gut ihr könnt. Und singt dieses Lied hier. Haha 😛

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