mal nachgedacht, Möööööhp!, Ohrwurm of the week

Man kommt ja nicht drumherum…

Ein Geständnis sorgte ja die Woche für große Schlagzeilen: Der Fußballspieler Thomas Hitzlsperger ist homosexuell. Die Reaktionen fallen nahezu alle positiv aus und es wird ein riesen Medienrummel daraus  gemacht. Und ich muss sagen: Ich finde es gut, aber wiederum auch nicht. ‚Hääää? Wie jetzt‘. Ja, wirklich genauso meine ich es.

Es ist gut, dass dem Thema Beachtung geschenkt wird. Es ist gut, dass auch „Profis“ homosexuell sein „dürfen“. Aber: Warum wird so ein Rummel daraus gemacht? Warum ist das so etwas besonderes, dass jemand homosexuell ist? Das finde ich, ist der große Knackpunkt. In einer Gesellschaft im Jahre 2014 sollte so etwas meiner Meinung nach eigentlich total egal sein. Wir leben in einer Gesellschaft voll von technischen Fortschritten, die so schnell vorangehen, dass man selbst kaum hinterherkommt. Ständig entwickeln wir uns in jeder Hinsicht weiter. Und dann ist im Kopf der Menschen so etwas wie Homosexualität auf einmal ein absoluter Skandal und teilweise nicht richtig. Da werden ja teilweise Sprüche geäußert, da will ich nur mit dem Kopf gegen die Wand rennen und ich denk mir, dass derjenige, der den Spruch losgelassen hat, wahrscheinlich zu viel Bananen geschupft hat oder sich den Hintern heute morgen anstatt mit Babypuder aus Versehen mit gemahlenem Chili gepudert hat. Sowas hirnrissiges. Es ist völlig normal, dass man immer Entwicklungen hat. Aber ohooooo…wehe es ist mal jemand homosexuell. Die Gesellschaft ist da meiner Meinung nach noch sowas von hinterher. Und deswegen: Im Grunde ist es eigentlich schade, dass das so eine große Schlagzeile ist. Eigentlich sollte es den Menschen sonst wo vorbeigehen, weil es so normal und natürlich sein sollte, wie die Beziehung zwischen Männlein und Weiblein. So, mein Wort zum Freitag.

Ah, aber eins muss ich euch noch erzählen. Zum Thema Pendlererlebnisse. Meine Herren, die ihr meinen Blog erst heute gefunden habt: Ihr könnt eure Hände wieder vom Tisch hochnehmen, da kommt jetzt nix schweinisches bei rum 😉 Pendlererlebnisse ist meine (vielleicht doch ködernde?!) Umschreibung für meine Erlebnisse im Auto. Neiiiiin, ihr Ferkel. Beim FAH-REN. Um von A nach B zu kommen. Neiiiin, nicht DAS kommen. Das am Steuer sitzen und fahren 🙂 Aaaach egal, ich erzähl jetzt einfach 😉
Also, vor mir war auf der Landstraße so eine olle Krücke. Ich steh ja echt drauf, wenn die Leute bei absolut normalen Straßenverhältnissen mit 60km/h über die Landstraße kriechen. Ja, genau, kriechen. In der Geschwindigkeit, wo schon Schnecken zum Überholen ansetzen. Und ich habe meistens dann das Glück, dass ich diese blöde Krücke kilometerlang vor mir habe, ohne ne Chance die zu überholen. Aber diesmal hatte ich etwas Glück, denn die b.K. (mal abgekürzt für blöde Krücke) ist rechts zum Bäcker abgebogen und ich musste geradeaus. Gut, weiter gings. Ich hab meinen Mann bei der Arbeit abgesetzt und muss dann auf eine Bundesstraße auffahren (üblicherweise ja auch ohne Geschwindigkeitsbegrenzungen bzw. auf 120 km/h beschränkt an dieser Stelle). Ich fahre also auf, beschleunige auf 135km/h Punkt 120km/h und ziehe auf die linke Spur, um ein paar Autos zu überholen. Bis ich sehe, dass sich da vorne ein bisschen was staut auf der linken Spur. Die rechte Spur war übrigens frei. Und wen sehe ich da?! Meinen netten Freund, die b.K. und krückt weiter vor sich hin. Diesmal mit knappen 90km/h. Baaaah, ich hasse sowas. Und meint ihr die blöde Schnarchnase zieht dann mal auf die rechte Spur, wo er hingehört (gut, normalerweise gehört so jemand gar nicht hinters Steuer, wenn er so ne Verkehrsbehinderung ist)? Nope, da wird schön weiter gekrückt. Die Autos vor mir haben dann rechts überholt, weil dieser (tschuldigung) Dreckssack einfach nicht rüberziehen wollte. Glaubt ihr das? Irgendwann ist dann auch mal in der Hirn der Krücke gekommen, dass er wohl auch mal auf die andere Spur gehen könnte (gut, der Gedanke kam wahrscheinlich genauso langsam, wie die Geschwindigkeit, die er gefahren ist). Aaaaaargh! Ich hasse sowas. Und ich hab ihn mit allen möglichen Schimpfwörtern in allen möglichen Sprachen belegt gedacht, dass so etwas wirklich nicht schön ist 😉

So, was hab ich noch? Genau, nen Ohrwurm. Aber das ist ein richtig altes Lied. Ihr wisst ja, ich pendel 50km einfach zu meinem Arbeitsort und da brauch ich einfach gute Musik. Hab ich momentan aber nicht, deswegen hab ich ne CD mit uralten Schinken rausgeholt und dabei ein richtig gutes Lied entdeckt, was ich damals rauf und runter gehört und sogar mitgerappt habe. Und davon hab ich ein Video gemacht und ihr dürft es euch anhören 🙂
Neiiiiin, das erspare ich euch 😉 Ihr kriegt das Original: J.Lo & Ja Rule „I’m real“ im Remix. Hammergeil das Lied!!!

So, habt ein schönes Wochenende, meine Lieben!

PS: Aus gegebenem Anlass (ich bin ja wirklich gleich ruhig ;)). Ich bekomme wieder per Mail ein paar Anfragen, ob ich nicht mal wieder über Hochzeit was bloggen könnte. Ihr Lieben, ich hab über 70 Posts zum Thema verfasst 🙂 Ich muss gestehen: Die Ideen zu dem Thema sind mir ein bisschen ausgegangen. Wenn ihr möchtet, dass ich zu einem bestimmten Thema dazu etwas blogge, dann könnt ihr mir gerne auch nochmal ein bisschen Input geben und dann schaue ich mal, ob ich dazu noch was machen kann. Für eusch mach isch alles, Scherieeeees 🙂
Aber natürlich: Emails mit Fragen zum Outfit und wie man etwas kombinieren könnte, nehme ich natürlich weiterhin sehr gerne entgegen. Und ich freu mich so richtig über solche Anfragen, by the way 🙂

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