Möööööhp!

Happy new Yeaaaar :-)

Erstmal, meine Lieben: Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr und alles Liebe für 2014. Ich hoffe, ihr konntet zwischen den Jahren etwas Kraft tanken, sodass ihr alles auch erreicht, was ihr euch für 2014 vorgenommen habt.

Ich könnte ja jetzt sagen: Ich hab mega viele Vorsätze und werde alle umsetzen. Aber einer ist unrealistischer wie der andere. Ich könnte etwas abnehmen – aber Diäten sind kacke. Ich könnte mich gesünder ernähren – aber ich steh einfach auf Burger. Ich könnte … ach, lassen wir das 😉
Mein Jahr 2014 wird verhältnismäßig zum Jahr 2013 ruhiger. Theoretisch. 2013 war schon ein absolutes Knallerjahr bei uns. Wir hatten unsere persönliche Traumhochzeit mit allen Braut-Hoch’s und -tief’s und alleine das ist es schon wert, dass ich es erwähne: Denn ohne die Hochzeit gäbe es vermutlich den Blog hier gar nicht 😉
Weiter ging es mit unserer persönlichen kleinen Erkundung der Welt: Wir sind wirklich viel rumgekommen. Wir haben unser Traumland mit Island entdeckt und noch wahnsinnig viele Eindrücke mitgenommen von allen anderen Orten, wo wir waren. Aber uns ist bewusst: So ein Jahr gibt es höchstwahrscheinlich nicht mehr. Die Prioritäten liegen jetzt woanders, nämlich bei unserem riesen Knaller, den wir 2013 gemacht haben: Unser Häuschen. Ihr glaubt gar nicht, wie viele Tapeten in einem Haus kleben können. Gefühlte 46541m² wurden abgerissen und gefühlte 798746 Müllsäcke damit vollgemacht. Meine Hände haben sich gegen mich verschworen und Spachtel sind nun meine persönlichen Hassgegenstände 😉 Viele helfende Hände und viel Schweiß hat es uns gekostet bisher und viele helfende Hände und viel Schweiß wird es kosten, bis wir unser Häuschen so verwirklichen können, wir wir uns es vorstellen. Heißt im Klartext: Alle Böden raus (neben Linoleum haben wir nämlich noch einen alten Holzboden entdeckt…yaaay!), ein Wanddurchbruch und einmal Badabreißen und neu aufbauen. Dazu kommen noch Kleinigkeiten wir mal eben eine neue Heizung,… puh! Freizeit ist also die nächsten Monate: Schaffe, schaffe, Häusle bauen.
Im Sommer werden wir dann nochmals unser Traumländchen besuchen und das wird so ein richtiger Survivalurlaub. Jaaa, ihr habt richtig gelesen. Krissy & Schatzi folgen den Spuren von Bear Grylls. Nur, dass wir uns hoffentlich nicht alle Shirts einpieseln müssen, um uns vor der knallenden Sonne zu retten. Und Schlagen mag ich auch nicht essen. Gut, Bear Grylls fährt wahrscheinlich auch nicht mit einem Geländewagen und Dachzelt durch das isländische Hochland. Aber: Bestimmt hat er sich mit der Schaufel auch irgendwo mal ein K*acklock gegraben. Vorausgesetzt er hätte eine Schaufel dabei. Okay, genau genommen gibt es wenig Zusammenhang. Aber…ja, ihr versteht schon (tschuldigung, es ist der 02.01. und Silvester liegt kurz hinter mir… ich habs noch nicht so mit zusammenhängenden Sätzen und/oder logischen Zusammenhängen oder überhaupt mit Arbeiten meines Hirns).

Ah, das wollte ich euch noch erzählen. Kennt ihr Nightmare before Christmas? Nee? Egal, übersetzt es einfach 🙂 Ich erzähle euch mal von meinem 23.12.:
Ich fahre schön mit meinem kleinen Polochen über eine vielbefahrene Brücke und ordne mich auf eine Linksabbiegespur ein. Auf einmal flackert mein Radio. Ich dachte nur „Na toll. Gibste so n Schweinegeld für n Radio aus und dann gehts kaputt.“. Zack, Radio aus. Und auf einmal: Zack, Auto aus. Ääääh…..nicht gut. Also, Zündung aus, Zündung an – geht nicht. Lichtermeer im Kombiinstrument und Blingbling (und das Blingbling im Kombiinstrument wollen wir mal gar nicht sehen). Rien de va plus, nix geht mehr im Auto und Motor lässt sich nicht starten. Also: Warnblinker an. Handy gezückt und meinen Helden von Mann angerufen. Natürlich habe ich ihm in ruhiger und sachlicher Tonlage erklärt, wo mein Problem liegt und dass wohl der Motor meines Autos ein gewisses Problem hegt und er sich nicht mehr starten lässt. Gerüchten zufolge, dass das Telefonat etwa so war „Schaaaaaaaaaaaaaatz??? Mein Auto kaputt, geht nicht, Motor geht nicht. Kaputt. Ich stehe. Polizei anrufen? Nix geht mehr. Kannst du kommen? Auto kaputt. Waaaaah!“ braucht man keinen Glauben schenken. Ich bin schließlich eine Lady von Welt und weiß entsprechend, wie ich in solchen Situationen reagieren muss und kann mich natürlich entsprechend ausdrücken.
Netterweise hat ein Auto mit 2 jüngeren Herren angehalten, die ich natürlich genauso und in gewohnt guter Artikulation auf meine Situation hinwies. Panische Attacken wie „Verdammt! Ich finde dieses kack Warndreieck nicht. Ich glaub ich hab keins. Oder hab ich ein Warndreieick? Oh Gott, niemand sieht mich bestimmt und die Blinker im Auto sind so klein, der Warnblinker ist bestimmt voll klein!“ würden mir nie passieren. Netterweise haben die 2 Herren das Warndreieck gleich gefunden. Ebenso panische Attacken während es Warndreieck-Aufbaus und entsprechender Demolierung desselbigen sind auch niemals geschehen. Entsprechende Reaktionen meinerseits wie „F*ck!!! Wie geht dieses Sch*ißding zusammen?!“ natürlich auch nicht. Die Herren haben mir noch das Dreieck aufgestellt und ich habe auf meinen Mann gewartet, der zusammen mit meinem Schwager das Auto schließlich abschleppte. Wiederum entsprechende Reaktionen meinerseits wie „Oh Goooooooot…mein Auto. Es ist bestimmt alles kaputt. Schatz? Ist alles kaputt? Brauche ich ein neues Auto? Bitte nicht. Aber wenn, dann keinen Smart. Ich mag Smart nicht. Ein A3 wäre aber schön. Was meinst du, ein A3?“…alles völlig aus dem Zusammenhang gerissen und selbstverständlich nicht wahrheitsgemäß.
Aber, um das Weihnachtswunder ein bisschen zu pushen: Heldenhaft wurde das Auto wieder von meinem Gatten repariert und nun fährt es wieder. Ich habe weiterhin also einen Polo und weder einen Smart, noch einen A3. Auch toll, oder?

Ich bin übrigens immer wieder erstaunt, wie bescheuert manche Leute sind. Da stehe ich mit Warnblinker und Warndreieck da und komm nicht vom Fleck. Und was machen die Leute? Fahren hupend an mir vorbei. Ja tschuldigung. Ich steh halt drauf, wenn ich einfach mal so die Linksabbiegespur blockiere. Seid mal froh, dass ich vergessen habe, die Hähnchenteile ausm Picknickkorb zu tun. Wäre noch viel cooler gewesen. Entsprechende Reaktionen, wie z.B. das Erheben eines bestimmten Fingers in der Handmitte, folgten natürlich auch nicht. Ich bin nämlich eine Lady von Welt und diese bescheuerten Arschkrampen, Vollpfosten und Milchtütentrinker netten Mitbürger haben es nicht besser verdient wussten es bestimmt nicht besser. Bestimmt….

Und die Moral von der Geschicht: Glaubt meinen Worten während dieses Vorfalls – aber tut es besser nicht 😉

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