mal nachgedacht, Thank God it's Friday!

Gestern hatten wir…

…das Wort zum Donnerstag – heute folgt das Wort zum Freitag 🙂

Ich finde, dass u.a. auch oftmals Konflikte, Neider und Missgunst entstehen, weil die Leute viel zu sehr darauf achten, was andere ja davon halten könnten. Da muss ich als erstes immer an den Kabarettist Tobias Mann denken (super Kabarettist übrigens. Wenn ihr ihn mal in der Nähe habt: Unbedingt anschauen! Geheimtipp ;)). Da ging es darum, dass die Welt auch mal Leute braucht, deren erster Einfall als dämliche Spinnerei abgetan wird. Es ging dann um den Pionier der Flugzeuge, Otto Lilienthal, und darum, wo wir heute wären, wenn Otto auf die potentielle Kritik seiner Frau gehört hätte: „Oddo??? Oddo…geh nai jetz un schneid die Heck. Was solle dann die Nachbarn denke? Oddo? Lass des jetz…die Nachbarn un die Heck!!!“. Das kann man ja auch so ein bisschen darauf beziehen ‚Was sollen die Leute nur denken?‘. Ganz ehrlich? Das is mir so egal, was die Leute von mir denken. Und wenn die Leute denken, dass ich mich benehme wie ne Axt im Wald, dann ist mir das auch egal. Also, versteht mich nicht falsch: Ich weiß mich schon zu benehmen und pöbel keine Leute an, geh hin und sag „Äääi du Opfaaaa“ oder beschmeiße sie mit Kot oder gleich alles zusammen. Eine gute Erziehung hab ich ja schon genossen 🙂 Aber ob die Leute jetzt denken, dass meine Tasche zu abgedreht ist, mein Schmuck ja nicht zum Rest des Kleidungsstil passt oder ob sie denken, wenn ich mit meinem Mann einfach mal Blödsinn auf der Straße machen „Tzz…SOWAS von KINDISCH!“ – pff, mir doch wurscht. Um es mal mit den Worten von Joanna von Liebesbotschaft zu sagen: Was andere über dich denken, geht dich gar nix an.
Es ist nun mal so, wenn eine Gruppe (das können auch nur 2 Menschen sein) von Menschen aufeinander trifft, dass der eine in den Augen des anderen immer etwas besser ist in irgendwelchen Dingen: Besseres Auto, bessere Figur, bessere Frisur, besseres Gehalt, besseres Haus,… Das heißt ja nicht gleich, dass man neidisch und missgünstig ist, überhaupt nicht. Es ist auch generell nicht verkehrt, wenn man sich an anderen Menschen ein Beispiel nimmt und mal sagt: „Das will ich auch mal“, „Da will ich auch mal hin“, „Das hätte ich auch gerne“. Das kann motivieren und einen auf einen guten Weg bringen. Aber: Es kann auch in die andere Richtung gehen, wo wir im schlimmsten Fall wieder bei der Selbstmitleidsgeschichte von gestern landen. Und: Ihr kennt mich – da wollen wir mal so gar nicht hin 🙂
Ich will mich gar nicht davon frei machen: Es gibt auch Situationen, wo ich sage „Das hätte ich auch gerne“. Ich vergleiche mich ja auch, keine Frage. Es gibt Wohnungen und Häuser, die ich schöner finde als unsere. Es gibt Autos, die ich schöner finde, als unsere. Es gibt Figuren, die ich schöner finde als meine. Es gibt Hochzeiten, die ich von den Bildern her schöner finde als unsere. Aber was bringt es denn, wenn ich mich darauf versteife? Nutzt mir gar nix. Ich mach mich und mein Leben damit nur selbst madig und mal ehrlich: Das hat man doch echt gar nicht nötig, oder? Man hat ja immerhin nur ein Leben und man sollte wenn möglich jeden Tag, jede Stunde und jede Minute bestmöglich nutzen. Vergleiche und die Tatsache, dass man es allen anderen Recht machen will, sind doch eigentlich unnütz. Wie gesagt, ich bin davon auch nicht komplett befreit, so gar nicht 🙂 Aber ich bin zumindest schon mal an dem Punkt: Ich muss es niemandem Recht machen, außer mir selbst. Ich muss mit jeder Situation und mit jeder Entscheidung, die ich treffe, klar kommen und sie muss gut für mich sein. Es gibt natürlich auch mal Dinge, die man zähneknirschend macht, ganz klar. Aber generell: ICH muss mit mir und meinem Spiegelbild leben können. Und dazu gehört auch, dass man sich selbst treu ist und einfach authentisch ist. Das hat schon bei der Hochzeit angefangen: Man braucht es nicht Onkel Herbert, Tante Kunigunde, Cousine Hildegard und deren Hund recht machen. Es geht weiter über alle möglichen Entscheidungen im Job, Partnerwahl, Familiengründung, Urlaubsplanung und und und. Mir ist es sowas von egal, was die Leute jetzt davon halten, dass wir ein altes Haus gekauft haben. Wenn sie es gut finden: Schön. Wenn nicht: Gut, dann seid ihr halt aus den Sonntagnachmittagskaffeekränzchen ausgeladen (Tz…als ob ich das jemals machen würde. Dann muss ich ja die Wohnung aufräumen… was sollten sonst die Kaffeekränzchenteilnehmer denken ;)).

Deswegen: Macht euch frei von diesem ganzen „Was sollen nur die Leute denken“. Seid einfach ihr selbst, in jeglicher Hinsicht. Das ist ein ganz langer Prozess, den ich genauso erstmal lernen musste. Ich bin auch so eine von der Sorte bzw. war eine von der Sorte ‚Oh jeee…jetzt hab ichs mir da verschissen und da…oh Mensch. Ich kanns niemandem mehr recht machen‘. Mööööööööööööhp! Dooooooofe Einstellung. Aber: Das schafft jeder, garantiert 🙂

Ach so, wir haben ja schon wieder Freitag, gell? Das heißt: Ohrwurmfreitag (wenn mir nicht grad wieder so ein langes Geschwafel einfällt, ich weiß, ich weiß). Diesmal gibt es auch wieder einen grandiosen Hit von Queen, den ich live noch 10x besser finde, als die Studioaufnahme. Diese Woche: Somebody to love – Live! WOOOOOOOOW!

Habt ein tolles Wochenende 🙂

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