Möööööhp!, Ohrwurm of the week

It’s all about Timing

Okay, ich geb’s ja zu: In die Kategorie „Pendlererlebnisse“ kann man besser starten. Ich find ja immer noch den Kategoriebegriff sensationell gewählt. Wenn da jetzt so ein kleiner Lustmolch mitliest, dann denkt er gleich „Boaaaah gaiiiiiil, Pääändlererlebnisse aufm Parkplatz oder so. Is dat gaiiiil“ und bereitet sich entsprechend vor auf den Inhalt. Also, nicht das mir die Vorstellung gefällt – aber amüsant finde ich sie auf jeden Fall schon mal 😉

Egal, jedenfalls: Heute gibt es wieder was neues aus dieser Kategorie. Ich bin eigentlich eine sehr normale Autofahrerin. Ich halte Abstand, ich über hole nicht riskant, ich fahre nicht wie so ein bekloppter Hund…aber ich schleiche auch nicht. Heißt also: Bei erlaubten 100km/h fahre ich auf dem Tacho 110km/h. Und so gilt das eigentlich für alle Beschränkungen. Dementsprechend könnte ich an die Decke gehen, wenn ich so ne Schleichnase vor mir hab, die wahrscheinlich vorher eine Wette abgeschlossen hat ‚Was ist so die langsamste Möglichkeit, um von A nach B zu kommen‘. Aaaargh!
Heute geschah folgendes: Ich habe meinen Mann zur Arbeit gefahren (zur Erklärung: Seine Arbeitsstätte liegt gut auf dem Weg zu meiner, daher sparen wir uns Benzinkosten ;)). An einer Linksabbiege-Ampel war jemand vor uns, der in einer Geschwindigkeit anfuhr, die jenseits von gut und böse war. Dass er mit seinen geschätzten 2km/h nicht in die Zeit zurückgereist ist, das war echt alles, ohne Mist. Und natürlich hat man dann diese Krücke ewig vor sich. Also, geschätzt. Auf einer normalen Straße, die sogar die LKW mit 50 entlang fahren, fuhr dieser Kandidat 30! DREISSIG! Nun gut, ich hab meinen Mann also zur Arbeitsstätte gefahren und musste die gleiche Straße wieder zurück. Und? Wer steht kurz vor der Ampel wieder vor mir? GEEEENAU. Der „Ich bin sogar für Zeitreisen in die Vergangenheit zu lahm“-Typ. Boaaaah, hat der mich aufgeregt. Blöde Krücke. Naja, wenigstens war er relativ zeitig wieder weg. Aber natürlich nicht, um mir nochmal zu zeigen, wer hier der Sieger im Lahmfahren ist. Auf einem 70er-Teilstück behielt er nämlich stur seine 30km/h bei. Aaaargh, ist das nervig.
Gleiche Kategorie hatte ich ein paar Minuten später. Bei erlaubten 100km/h fuhr der werte Fahrer ganze 60km/h. Selbstverständlich ließ es der Gegenverkehr nicht zu, dass man dort überholen konnte, weil das nämlich auch Murphy’s Gesetz ist: Sobald du einen Traktor oder eine lahme Krücke vor dir hast, kommen 681781 Autos hintereinander oder auch nur 5 Autos, die aber so einen blöden Abstand haben, der es nicht zulässt zu überholen. Genauuuu so! Mhhhhmpf!

Ah, Ohrwurm fehlt heute noch, gell? Kriegt ihr. Aber: Das ist heute was ganz spezielles, wirklich. Letzten Samstag kam nämlich eine Dokumentation über die Band ‚Queen‘. Ich mag generell einige Lieder von der Band, viele kann ich auch nicht mehr hören, da sie von den hiesigen Radiosendern wirklich solange gespielt werden, bis du auch wirklich jeden Piep mitdüdeln kannst (und das obwohl du das gar nicht willst!). Was ich bisher nicht kannte: Das Duett von Freddie Mercury und der Operndiva Monsterrat Caballé. Das Lied ist auch genauso, wie ihr euch es vorstellt: Die fantastische Stimme von Freddie Mercury auf der einen Seite und auf der anderen Seite eine Operndiva. Eins der meiner Meinung nach schönsten Duette (neben „Where the wild roses grow“ von Kylie Minogue und Nick Cave). Also, mein Ohrwurm diese Woche (der mir übrigens bis letzte Woche gänzlich unbekannt war): „Barcelona“ von Freddie Mercury und Monsterrat Caballé.

Habt ein tolles Wochenende, meine Lieben!

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2 thoughts on “It’s all about Timing”

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