Krissy on Tour

New York -Teil III-

Na, könnt ihr noch? Ich sag’s euch: Der Bericht ist echt sehr umfangreich. Und wir sind erst beim MONTAG. Es geht bis FREITAG 😉 Da geht noch was. Also, holt euch schon mal Popcorn und weiter geht’s 😉

Den Tag haben wir wunderschön begonnen, so viel kann ich schon mal verraten. Neiiiiin, nicht das, ihr Ferkels ihr 😉 Wir sind früh aufgestanden und sind nach Brooklyn gefahren. Oder woran habt IHR jetzt wieder gedacht, hm? Tztztztz…
Also, es ging wie gesagt frühs mit der Subway nach Brooklyn, denn wir wollten über die Brooklyn Bridge rüber nach Manhattan laufen. Und das mit der schönen Morgensonne in den Hochhäusern. Erstmal das Uninteressante: Morgens wimmelt es nur so auf der Brücke vor Joggern, Fahrradfahren und Pendlern. Wirklich viele. Aber mal ganz ehrlich: Gibt’s ein schöneres Joggingpanorama? Macht euch selbst ein Bild (also, ihr sollt jetzt keins erstellen, sondern gucken,.. ach was red ich: Schaut einfach weiter ;))
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Naaaa, zu viel versprochen? Also, mein Mann und ich sind uns da relativ einig: DAS war das Highlight. Oder so mitunter das Highlight des Urlaubs. Das war so beeindruckend. Aber nicht dass ihr denkt, dass der Rest Mist war. Also, es war schon noch ein bisschen was schönes mit dabei 😉

Gleich danach ging es weiter zum Empire State Building. Gleich morgens um 9 Uhr. Nach deutscher Pünktlichkeit waren wir bereits um 08:40 Uhr da und wir überlegten uns schon, wie wir jetzt die Zeit blöd rumdümpeln können…aber siehe da: Es war bereits geöffnet.
Schnurstracks gingen wir wieder zur Kasse, denn leider war „nur“ der 86. Stock in unserem Explorer Pass mit dabei. Für den 102. Stock mussten wir noch ein bisschen was draufzahlen. Na gut, es ging also hoch. Gaaaaaanz hoch. Und die Aussicht lässt sich wirklich sehen
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Leider „nur“ durch eine Glasscheibe. Aber keine Angst: Den Open-Air-Effekt gibt’s dann auf der 86. Etage. Jedoch deutlich weiter unten. Wobei wir hier in Maßstäben sprechen….naja, ihr wisst schon 🙂
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Hier hat man übrigens auch eine wundervolle Aussicht auf das wahrscheinlich schönste Gebäude in New York, dem Chrysler Building. Also, wir fanden es zumindest das schönste. Übrigens war das Chrysler Building 1930 für 8 Monate das höchste Gebäude der Welt, bis es schließlich vom Empire State Building abgelöst wurde.
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Ganz lustig ist diese Gebäude hier: Das Flatiron-Building. Wie der Name schon sagt erinnert das Gebäude an ein „Bügeleisen“. Das Flatiron-Building war übrigens 1909 der Start für die Hochhausbauweise in New York. Ein bisschen weiter links davon ist übrigens unser Hotel und lustigerweise war es egal, von welcher Richtung der Subway wir ausgestiegen sind: Immer kamen wir rund ums Flatiron-Building rum heraus 😉
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Im Empire State Building befindet sich übrigens auch der „New York Skyride“. Das ist ein Flugsimulator, der durch die Hochhäuser von New York fliegt. Mein Tipp: Sparts euch. Jeder schlechte SciFi-Film ist besser als das 😉
Hier übrigens auch nochmal der Blick zum Empire State Building von unten
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Nun ging es etwas „ernster“ zu: Wir wollten zum Ground Zero. Das Memorial kann man wohl nur mit Vorab-Reservierung besuchen. Wir sind trotzdem mal zum Schalter hin und haben Tickets bekommen. Nur wird eben dort die Uhrzeit des Besuches vorgeschrieben. Der Eintritt ist generell frei, jedoch wird es „gerne gesehen“, wenn man eine Spende tätigt. Auch hier waren wir die üblichen Sicherheitskontrollen wieder fällig, was ja bei diesem speziellen Ort auch verständlich ist.
Das 9/11-Memorial besteht aus zwei riesigen Becken, die genau dort sind, wo früher die Twin Towers standen, auch vom Grundriss her. Es gehen ca. 10m hohe Wasserfälle nach unten in ein Becken, welche wiederum von Platten eingerahmt sind. Auf den Platten sind alle Namen des Opfers vom 11. September eingebracht, unterteilt in den Nord- und Südturm. Beim Nordturm sind zusätzlich noch die Opfer vom Bombenanschlag Anfang der 90er Jahre angeschrieben und die des Fluges in den Nordturm, beim Südturm noch alle Opfer der Hilfskräfte, die Opfer des Fluges in den Sütdturm und der Flüge zum Pentagon und auch die des Pentagonanschlages. Es ist ein wirklich beklemmendes Gefühl, wenn man die Reihen abläuft und so viele Namen sieht, die einfach nicht enden wollen. So viele Opfer, so sinnlos. Auch einige Frauennamen mit „and her unborn child“ waren angeschrieben. Man kann das Gefühl kaum beschreiben, wenn man dort ist. Aber ich finde, dass mit diesem Memorial ein sehr würdiges Denkmal entstanden ist. Nächstes Jahr soll auch noch ein unterirdisches Museum entstehen und es sollen viele Bäume auf der Plaza gepflanzt werden. Hier nun ein paar Eindrücke des Memorials
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Wir haben lange überlegt, ob wir bei unserer Sightseeing-Tour auch wirklich diesen Ort besuchen wollen, wo so viel Schreckliches passiert ist. Dennoch sind wir froh, dass wir es getan haben. Was geschehen ist, ist leider geschehen. Wir können es nicht ändern. Aber wir können derer gedenken, die Opfer dieses schlimmen Anschlags wurden. Es ist furchtbar, was geschehen ist. Dennoch gehört es zur Geschichte der Stadt dazu. Man braucht sich nicht lächelnd vor dem Denkmal fotografieren lassen (was auch einige taten), aber es ist keine Schande, wenn man auch danach weiter mit dem Sightseeing weitermacht.

Das beklemmende Gefühl hielt noch etwas an und es ist komisch, mit dem normalen Sightseeing-Programm weiterzumachen. Dennoch taten wir es und gingen erst eine Kleinigkeit essen. Anschließend ging es zurück zum Times Square, wo wir „Ripley’s! Believe it or not“ besuchten. Danach wollten wir unseren Gutschein für die Nighttour mit dem Bus einlösen. Los ging es wieder am Times Square, der vor allem Nachts mächtig Eindruck schindet
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Vorbei ging es am Empire State Building und wieder durch Chinatown
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Auf der anderen Seite der Brooklyn Bridge erwartete uns wieder Manhattan von der schönsten Seite
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Die Tour wurde dann doch etwas kalt und auch etwas lang 😉 und so waren wir froh, als wir endlich wieder am Times Square ankamen und die Subway Richtung Hotel nehmen konnten (by the way: erwähnte ich schon die Subway? Zweifellos bei dem Verkehrsaufkommen in NYC die beste Alternative. Wir haben uns für 30$ für eine 7-Tages-Karte durch das Subway-Netz kreuz und quer bewegt und ich glaube, bereits am 2. Tag hatten wir die 30$ schon drin, denn eine Einzelfahrt kostet, egal wohin, 2$. Und schwarzfahren is nicht ;))

…mehr dann im nächsten Teil 😉

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