Leseratte

BuchTIPP ;) – die „Mörder“-Trilogie

Ihr merkt schon, so ganz passt das nicht, dass ihr ne Woche Urlaub von mir habt, gelle? Ich hab nämlich nicht nur unnütze Rezensionen für euch, sondern sogar mal wieder einen BuchTIPP 😉 Einen, den ich zugegebenermaßen schon geahnt hatte. Ihr erinnert euch noch an meinen Tipp von „In Liebe, dein Mörder“? Nein? Na gut, dann lest nochmal schnell nach. Ich warte so lange hier.

…na, fertig? Okay, dann geht es weiter 😉

Hierzu gibt es nämlich eine ganze Reihe. Das war nämlich das Fiese an diesem Buch: Es hatte eigentlich ein Ende, irgendwie aber doch nicht. Oder sagen wir es so: Es hatte ein Ende, aber mit Potential zum Weitermachen. Der Autor hat sich für zweiteres entschieden.

Vom ersten Teil „In Liebe, dein Mörder“ war ich ja doch sehr fasziniert. Auch, wenn es nichts für schwache Gemüter ist. Beim zweiten Teil wird es jedoch erst richtig interessant: „Sei mein Mörder“ gibt einen noch deutlicheren Einblick in solche Abgründe, die zugegebenermaßen vielleicht teilweise etwas weit hergeholt sind. Trotzdem „unterhält“ das Buch sehr. Wobei „unterhalten“ hier vielleicht das falsche Wort ist – es fasziniert auf eine unglaubliche Art und Weise, die gleichermaßen spannend wie auch sehr geisteskrank ist. Kurz zum Inhalt:
Der anerkannte Gerichtspsychologe Mark Rieger findet einen Brief: Er soll Morde für den „unbekannten Freund“, also den Verfasser des Briefes, begehen. Sollte er sich weigern, wird jeweils ein Mitglied seiner Familie sterben. Er hat keine Wahl und sieht sich selbst immer mehr in die Psyche eines Serienmörders abdriften. Er weiß, was in ihm vorgeht und er weiß, wie falsch es ist. Trotzdem findet er irgendwann regelrechten Gefallen daran. Er ahnt jedoch nicht, wie schnell ihn die Vergangenheit einholt und wie schlussendlich die Stränge zusammenkommen.

Der Dritte Teil „Ich bin kein Mörder“ wird nun richtig heftig. Hier geht es weniger um die brutalen Einzelheiten, die in den ersten beiden Teilen geschildert wurden, sondern eher um richtig heftige Abgründe. Nämlich die in des 12-jährigen Oliver Strauss. Durch eine Hirnkrankheit empfindet er kein Mitgefühl, was besonders für die Eltern schwierig ist, denn sie müssen schlussendlich zusehen, wie ihr einziger und sehnlichst herbeigewünschter Sohn immer mehr Gefallen in der Welt des Mordes findet und schlussendlich selbst zu einem wird. Die Familie flüchtet nach Gran Canaria und treffen auf einen Psychologen, der Oliver helfen möchte. Was keiner weiß: Der Psychologe ist selbst ein gesuchter Mörder, der sich nur zu gut in die Welt von Oliver hineinfühlen kann (der aufmerksame Leser rechnet nun 1 + 1 zusammen ;)). Alle Handlungsstränge laufen nun zusammen und der Psychologe sowie Oliver wissen erst spät, wie viel sie eigentlich „verbindet“.

Eine absolut lesenswerte Trilogie abseits von „Twilight“ und „Harry Potter“. Nichts für schwache Nerven – aber definitiv sehr, sehr gut!

Advertisements

3 thoughts on “BuchTIPP ;) – die „Mörder“-Trilogie”

  1. Ich kann mich dir nur anschließen, wirklich Lesenswert! Hab durch deinen Buchtipp den 1. Teil gelesen und die anderen beiden jetzt auch schon!
    Wirklich interessant!

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s