Leseratte

Buchrezension: Two Night Stand

Damit ihr mich nicht ganz loshabt (ich höre schon alle heulen… ‚Buhuuuuuu, Krissy, wie soll ich nur mein Nutellabrötchen am Morgen ohne deinen Blog lesen…‘. Ich weiß es gaaaanz genau, ich kann nämlich voll die Gedanken lesen, höhöhö!), hab ich mal eine kleine Buchrezension verfasst.

Gelesen habe ich diesmal das Buch „Two Night Stand“ von Ki-Ela-Stories. Ich schreibe das bewusst nicht als Buchtipp, sondern als Rezension 😉 Keine Angst, es war nicht mies. Aber sagen wir es mal so: Es gibt bestimmte Frauenschmöker, die sind einfach überschaubar und vor allem: Durchschaubar. Ihr kennt die typische Story: Frau trifft Mann, beide verabscheuen sich, fühlen sich aber aus irgendwelchen undefinierbaren Gründen (darüber kann nur spekuliert werden, entweder sie ist arrogant, er ist reich, bei einem wurde das Gehirn von Aliens manipuliert oder einer hat nen Haufen vor die Haustüre des anderen gelegt…wo war ich jetzt…genau), schlussendlich kommen sie zusammen – aber nicht, bevor kurz vor dem Happy End noch etwas gaaaaanz schlimmes passiert. Aber egal, das Happy End zählt.
Um ehrlich zu sein: So langsam finde ich diese Grundstory ziemlich ausgelutscht. Bei der ‚Shades of Grey‘-Reihe fand ich das noch spannend: Es war mal etwas neueres (wobei glaube ich 98% aller Leser das Buch nicht wegen der guten Story gelesen hat. Bis auf mich natürlich!). Aber jetzt schießen diese Bücher ja regelrecht aus dem Boden. Wenn auch mit deutlich weniger Perversion als ‚Shades of Grey‘ 😉

Die Story ist kurz und knapp erzählt:
Shona arbeitet als Mechanikerin (natürlich steckt unter ihrem dreckigen Kittel eine unscheinbare, wunderschöne Blume) und das reiche Söhnchen Tim stellt sein Auto in der Werkstatt ab. Sie sind sich natürlich beide SOFORT unsympathisch. Wobei die Ursache hier in keinen Häufchen liegt, sondern daran, dass Shona eine sehr große Klappe hat und Tim sehr arrogant und herablassend ist. Aus iiiirgendeinem Grund fühlen sich die beiden natürlich zueinander hingezogen, beginnen ne Fi…ähm,…körperliche Beziehung und aus iiiiiirgendeinem Grund verlieben sich die beiden ineinander. Es folgt nun etwas seltsames, was ich so auch nur ansatzweise aus der ‚Shades of Grey‘-Reihe kenne (neiiiin, nicht das. Obwohl…vielleicht ein bisschen 😉 aber darauf wollte ich nicht hinaus. Ferkels ihr ;)): Die Story wird dermaßen unglaubwürdig, dass man nur noch den Kopf schütteln kann. Ich lasse jetzt mal offen, was passiert, nur so viel sei verraten: Shona wird nicht zum Spiderschwein, Tim geht nicht zu ‚Phantom der Oper‘ und beide werden auch nicht zu Regenwürmern. Den Rest dürft ihr euch selbst denken 😉

Warum ich das nun schreibe? Keine Ahnung. Es könnte Langeweile sein 😉 Es könnte aber auch eine Art Weltverbesserung sein, da mein Blog nämlich um die haaaaaalbe Welt geht und das bestimmt sehr viele Autoren lesen und sich durch mich beeinflusst fühlen. Na gut… es war Langeweile 😉

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