Krissy on Tour

Norwegen Part III

Na, könnt ihr noch? 😉 Ja? Geht das nicht lauter? Oooooooooooooooooooooooh…. werwohntinnerAnanasganztief…. Also, weiter im Text 🙂

Nach unseren sportlichen Höchstleistungen (also, für uns) zum Preikestolen hatten wir uns auf Bewegungslosigkeit deluxe, Muskelkater und absterbende Füße eingestellt…aber: NIX. Leichtes Ziehen im Oberschenkel, die Füße waren im Normalzustand. Hm, auch gut 😉
Zwischenzeitlich stellte sich der Campingplatz leider als nicht so gute Idee heraus. Also, ansich war der Campingplatz echt okay. Nur zum ersten war er eben unmittelbar am Preikestolen und zig Leute (zu jeder Tages- und Nachzeit) machten sich schon auf zum Preikestolen und fuhren direkt am Campingplatz vorbei. Und das teilweise nicht so leise. War weniger schön, vor allem, wenn man eigentlich nur schlafen will.
Das zweite waren auch die sanitären Einrichtungen. Der Campingplatz war gegen Abend schon recht gut gefüllt, eben auch durch die Einmaltouristen zum Stollen. 3 Duschen, 3 Toiletten und 3 Räume zum Frischmachen (mit Waschbecken) sind da definitiv zu wenig. Und wieder einmal habe ich mich gefragt: Verhalten sich die Frauen daheim auch so? Also, schön danebenpinkeln, den Spiegel mit Zahnpasta einsauen, die Haare schön im Waschbecken verteilen,… aber gut, ist halt Camping, wenn auch nicht wirklich schön.

Heute gab es mal wieder eine Cabriotour 😉 Das Wetter war uns hier wirklich sehr gnädig. Gut, ich bin ja so ne Frierhutzel und hab wahrscheinlich auch in der Sahara noch Eiszapfen an den Zehennägeln, daher auch die Winterjacke beim Fahren 🙂 Aber in einem Cabrio hat man ja üblicherweise auch eine Heizung. Und wir sind auch schon bei 3°C mit Mütze und Schal offen gefahren 😉
Zuerst ging es ein bisschen an die norwegische Küste. Immerhin soll da ja mitunter einer der schönsten Strände überhaupt sein. Und was soll ich sagen? Der Weg vom Parkplatz zum Strand ließ schon mal gutes verheißen:
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Der Blick nach den Dünen war sogar noch besser und der Blick zum Meer dann: WOW
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Was uns besonders beeindruckt hat: Der Strand war menschenleer. Niemand, niente! Wäre es nicht so kalt (und das Wasser war auch nicht wirklich warm ;)), dann könnte man hier tatsächlich einen tollen Strandurlaub verbringen. Aber wie gesagt: Wenn, dann nur nen Sonnenbadurlaub. Baden: Uaaaaaah!!!
Am Strand haben wir dann noch nen schnuckeligen Piepmatz gesehen ♥
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Anschließend ging es etwas weiter an der norwegischen Küste, wieder mit wundervollen Landschaften und Eindrücken:
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Unterwegs hielten wir noch mal eben an der Tanke und kauften uns für ca. 3€ (ich sach ja: Wucher!) ne Cola. Und erwähnte ich schon, dass ich diese Namenskampagne von Coca Cola liebe? Vor allem liebe ich die schöne nordische Schreibweise meines Namens 🙂
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(mein Mann hatte übrigens eine Flasche mit „Gutta“ – aber nicht dass ihr denkt, dass mein Mann Gutta heißt :-))

Weiter ging es ins etwas Hügeligere. Sooo tolle Ausblicke!
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Wir irrten durch die norwegischen Küstenstädte und haben hierbei diese schnuckelige Brücke entdeckt. Eine ganz alte Holzbrücke aus dem 19. Jhdt. So goldig, ehrlich wahr! Nur auch sehr eng. Also. Gegenverkehr is da definitiv nich 😉
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Weiter ging es in Richtung Campingplatz. Und durch Zufall fuhren wir genau da durch, wovon ich gelesen – ich aber irgendwie total vergessen habe, dass wir da ja auch hinkönnten 😉 Die Gesteinswüste Gloppedalsura. Hier erstmal die Erklärung:
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Und es war hier wirklich beeindruckend: Riese Gesteinsmassen, die wohl mit einem Schlag auf einmal runterkamen. Unglaublich!
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Zufällig fuhren wir dann in Richtung Månafossen. Gut, 30 Minuten Wanderung dorthin…geht ja eigentlich. Blöderweise weil ich keine Lust hatte Ein Glück hatte mein Mann die Wanderschuhe eingepackt 😉 So ging es los – und zwar steil! Sehr steil. Ich fand den Preikestolen ja schon recht anstrengend. Aber das hier war wirkliches Klettern und Hochziehen. Und hier habe ich meine Grenze erreicht: Ich konnte nicht mehr, ich wollte nicht mehr. Ich hatte eine vollkommene Blockade im Kopf. Dazu muss man wissen: Ich bin als Kind mal von Steinen an einem Fluss abgerutscht und hab mir ziemlich böse weh getan. Und naja, seitdem habe ich mich nicht mehr getraut, wirklich zu klettern. Daher war der gestrige Besuch des Preikestolens echt ein riesiger Erfolg für mich, wo ich richtig über mich hinaus gewachsen bin. Umso deprimierender, dass ich den Månafossen nicht hochkomme. Ständig brach ich in Tränen aus, wollte nicht mehr und hatte totale Angst, ich würde nicht mehr hinunterkommen. Aber das ist halt immer das Blöde, wenn man irgendwo hin klettert und das nach oben: Man MUSS wieder runter, egal wie man sich jetzt anstellt. Mein Schatz hat mir so unglaublich lieb zugeredet und mir Mut gemacht, mir geholfen und gesagt, wie ich wo hinklettern muss. Und tatsächlich: Wir haben es geschafft und waren an dem wunderschönen Wasserfall, der direkt aus dem Felsen kommt. Das Abendlicht tat noch sein Übrigens und hüllte den Wasserfall in wundervoll goldenes Licht. Davon haben wir leider kein Foto – dafür aber von dem wundervollen Wasserfall.
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Der Weg ansich mag zwar nicht so schwierig aussehen, jedoch hatte er es für mich ganz schön in sich: „Glatte“ Steinschichten, nix, wo man sich mit den Füßen irgendwie festkeilen konnte,… ich hab’s danach gesagt und sag’s auch jetzt noch: Immer wieder Preikestolen lieber als diesen Månafossen.
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Erschöpft (weniger von der Anstrengung als von mir selbst) fuhren wir dann in Richtung Campingplatz.

Übrigens: Mittlerweile kann ich die Sache mit dem Månafossen etwas positiver sehen. Meine ersten Gefühle waren mehr im Sinne von „Du Depp hast das nicht geschafft“. So ne Art Schmach. Mittlerweile sehe ich, dass ich durchaus stolz auf mich sein kann, dass ich das durchgezogen hab. Okay, man hat ja tatsächlich keine andere Wahl, wenn man eh schon oben ist 😉 Aber das passt schon. Ist halt so wie es ist. Dennoch brüste ich mich erzähle ich lieber vom Preikestolen als vom Månafossen 🙂

So, weiter dann im nächsten Teil 🙂

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