Krissy on Tour

Norwegen – Part I

So, dann leg ich mal los mit meinem Reisebericht, der übrigens ursprünglich über die Isle of Wight in England gehen sollte. ‚Öööh… England? Steht da nicht Norwegen? Warte mal, ich scroll nochmal hoch…‘. Neee, brauchste nicht. Ist schon richtig 😉 Der Ursprungsplan sagte tatsächlich, dass es nach England gehen sollte. Die Isle of Wight ist eine ganz schnuckelige, kleine Insel vor Southampton, die es uns schon beim letzten Besuch angetan hatte. Jedoch haben wir ganz spontan umgeplant und gemerkt: Eigentlich finden wird das doof. Das Telefonat mit meinem Mann könnt ihr euch etwa so vorstellen:
Ich: „Schatz, England ist blöd“.
Schatz: „Ja, England ist blöd. Aber wohin sonst?“
I: „Am liebsten nach Island oder Norwegen. Aber irgendwie ists halt voll doof zu erreichen“
S: „…?….Norwegen???“
I: „Öhm…Norwegen???“
S: „Hey, Norwegen!!!! Schau doch mal nach ner Fähre“

…erwähnte ich bereits, dass das ne Woche vorher beschlossen wurde? Gut, 1,5 Wochen. Aber doch relativ spontan. Gesagt – getan. Fähre ab Hirtshals (gaaaaaaaaanz im Norden von Dänemark…wie gut, dass wir nicht ganz im Süden Deutschlands wohnen) nach Kristiansand in Norwegen gebucht. Mit der Fjordline und dem Katamaran soll es also in 2h 15 Minuten nach Norwegen gehen. Gut, man gönnt sich ja sonst nix – mit Buffet. Mittagsbuffet auf der Hinfahrt und Frühstück auf der Rückfahrt. Mjamjam! Gut, ist nicht billig. Aber egaaaal. Norwegen is eh sauteuer. Also gut – los geeeehts!

Hinfahrt, Fährfahrt, Ankunft und Fahrt zum Campingplatz
Los ging es Freitagabend, denn unsere Fähre sollte Samstag in Hirtshals um 11:30 Uhr ablegen. Hm, das Navi sagte schon mal nix gutes – denn mit Anhänger lässt es sich nicht allzu schnell fahren (unser Gespann zeig ich euch dann noch – das ist zum Brüllen!). Aber gut, hochmotiviert fuhren wir los. Wie gesagt: Böses Navi! Aber um euch zu beruhigen: Das war die tatsächliche Route zum Campingplatz nach Norwegen. Bis Hirtshals, also dem Fährhafen, waren es „nur“ 1042 km 😉
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Die Fahrt war schon anstrengend. Es war ja Nachts und dadurch, dass wir Freitags noch ganz normal auf der Arbeit waren, war doch etwas Müdigkeit da. Viel schlafen vorher war auch nicht drin…aber gut, das geht schon irgendwie.
Ich hab zwar versucht, meinen Schatz so gut es geht zu unterhalten, aber irgendwann wollten meine Augen auch nicht mehr. So habe ich – kurz nach der dänischen Grenze – doch meine Augen zugemacht und fast ganz Dänemark durchgeschlafen 😉 Mein Mann hat zwischenzeitlich auch noch 2 Pausen gemacht. Es war wirklich nicht ohne. Nach ca. 20 Minuten Fahrt meinerseits (erwähnte ich auch, dass ich noch nie mit Anhänger gefahren bin? Nein? Gut, jetzt wisst ihr’s) fuhr dann mein Mann wieder in Richtung Hirtshals. Whohooo, wir waren endlich da, nach ca. 13 Stunden Fahrt. Jetzt hieß es nur noch: Warten, bis unser Flagschiff ankommt. Das sah dann ungefähr so aus. Ach, zur Erklärung: Der Anhänger gehört normalerweise zu unserem olivfarbenen Lada Niva. Und da ein Dachzelt auf dem Cabrio irgendwie schwierig wäre, haben wir unser Dachzelt auf dem Anhänger platziert. Das sieht man später natürlich noch. Der graue Kasten ist übrigens das Zelt 😉
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Öhm…apropos: Es ist 11 Uhr. Wo bleibt eigentlich unsere Fähre? Aaaaah ja, da ist sie ja endlich.
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Aber die muss noch ausgeladen werden? Öhm…okay. Na gut… 11:25 Uhr und wir fahren noch immer nicht auf? Und andere Autos auch nicht? Gut, ich vermute mal stark, dass wir wohl nicht pünktlich ablegen. HA! Super, wir mit Anhänger dürfen mitunter als erste auffahren. Aber aaaaah: Es ist sooo eng auf dem Autodeck. SEHR eng.
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Gut, was solls. Wir stehen uns es passt schon. Mit gutem Essen und bequemen Lederstühlen ging es also über die Nordsee in Richtung Norwegen. Und was soll ich sagen? Norwegen empfing uns mit wunderschönstem Kaiserwetter, sodass wir gleich mal oben ohne rumfuhren. Ohne Verdeck versteht sich…Sau’s ihr 🙂
Vorbei ging es an traumhaften Landschaften und Norwegen zeigte sich gleich mal von der schönsten Seite. So kann der Urlaub beginnen:
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Endlich kamen wir am berühmten Lysefjord an – der schönste angeblich (können wir mittlerweile aber auch bestätigen. Zumindest von dem, was wir bisher von Norwegen gesehen haben ;)).
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Endlich – wir checkten auf dem Campingplatz ein, bauten noch fluchs alles auf (sogar ein Pavillion – und das bei Sturm. Applaus und Anerkennung bitte!). Bei einer 5-Minuten-Terrine ließen wir den Tag dann ausklingen, bevor wir sehr, sehr, sehr übermüdet in die Falle flogen und geschlafen haben, wie die Babys 😉
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Der nächste Tag begann ganz ruhig. Erstmal haben wir schön gefrühstückt und sogar mit Kaffee aus der Senseo-Maschine (Merke: Das nächste Mal nicht die billigen Al.di-Pads nehmen. Bäh!). Eigentlich begann der Tag nicht nur ruhig, sondern er war richtig ruhig. Den berühmten Preikestolen sollten wir erst morgen erklimmen, daher haben wir heute eine kleine Cabriotour gemacht. Weit sind wir nicht gekommen, denn bei diesem Panorama mussten wir einfach anhalten:
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Weiter ging es durch etwas beunruhigendere Straßen. Höö? Wat? Öhm…jaaa. Schaut mal an der Seite 😉
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..oder auch nach vorne 😉
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Weiter ging es zu einem ganz tollen Plateau weiter oben, wo wir gleich mal unsere Vesperbox auspacken (erwähnte ich schon, dass Norwegen SEHR teuer ist? Daher auch die viele Selbstverpflegung 😉 Aber dazu später mehr). Der Ausblick war einfach nur atemberaubend.
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Weiter ging es über die Passstraße, auch wieder mit wunderschönem Ausblick auf die umliegenden Berge und Seen
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Und auf einmal hatten wir diese Route vorgegeben:
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Ööööööhm….BITTE WAS? Gut, kurze Verwirrung – es führte noch ein Tunnel entlang. Aber stark schauts aus 😉

Schließlich kamen wir an dem beschaulichen Örtchen Lyseboten an. Hier ging die Tour durch den Lysefjord bis hin nach Stavangar. Unsere Endstation hieß allerdings schon Forsand am Ende des Fjordes. Dazu muss man sagen: Am Anfang des Tages wollten wir erst so eine Tour machen, haben aber den Ablegehafen nicht gefunden. Zu unserer Verteidigung muss man sagen, dass das echt nicht nach Fährhafen aussah, sondern mehr so ein Pennerhafen aus den Filmen 😉 Gut, wir warteten also auf die Fähre. Lässt sich auch aushalten, das Warteörtchen 😉
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Daaaa, unsere Fähre kam. Wieder ein schicker Katamaran (auch, wenn ich hätte schwören können, dass da nieeeemals alle Autos draufpassen. Gut, der Tipp mit der Vorab-Reservierung mit dem Auto macht schon Sinn) 😉
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…und schwupps: Los gings! Durch den Lysefjord mit so wundervollen Momentaufnahmen. Eigentlich wäre jeder Quadratzentimeter ein Foto wert. Aber irgendwann is ja ma die Speicherkarte voll, ne? 😉
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Auf einmal komisches Gewusel: Ja, tatsächlich! Hier ist der Preikestolen! Da, das kleine rechteckige Ding da in der Mitte
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Nicht entdeckt? Okay, hier nochmal deutlicher:
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Das kleine da obendrauf…das sind übrigens MENSCHEN! Ja, das Ding ist ca. 600m hoch. Von dort mag man ja eine fantastische Aussicht haben. Aber DA HOCH? ICH? MORGEN? WAAAAAH!!!!
Nur nochmal so für die Akten: Das Ding ist ECHT HOCH!
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Kurz bevor wir anlegten zeigte uns die Sonne noch, wie wundervoll sie die Gegend verzaubern kann
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Bevor die Sonne unterging, wurden wir auf dem Campingplatz noch mit diesem Anblick hier verwöhnt:
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Weiter geht’s im nächsten Teil – dann mit der Erklimmung des Mount Everest Preikestolen 😉

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