♥just love♥, Ein paar Tipps

Der After-Hochzeitsblues

Schuuuubadabedabedabedadäääääääh….
Öhm, ich lasse es besser, dass ich hier verzweifelt versuche nen Blues zu komponieren und erspare euch das Elend besser 🙂

Mädels, ihr werdet mir zustimmen: Euer großer Tag geht schneller vorüber, als man denkt. Zack-alles is rum. Man plant eeeeewig auf diesen Tag hin und lange, lange ist die Planung großer Bestand des Alltags. Hier mal ne Kleinigkeit, da mal Dekoideen, da mal noch irgendwas tolles entdeckt…und auf einmal hat man keine Hochzeit mehr zu organisieren.
Nach der Hochzeit hat man erstmal Fotografenbilder, die einen himmelhochjauchenz rumhüpfen lassen, dann kommen die Fotoalben, dann kommen die Dankeskarten,… aber auch das ist irgendwann vergangen und diese Eurphorie verfliegt. Und dann kommt irgendwann die Erkenntnis: Unsere Hochzeit ist vorbei. So toll der Tag auch war – es ist jetzt nur noch eine wunderschöne (wenn auch hoffentlich bestens dokumentierte) Erinnerung.

Und jetzt beginnt oftmals das, was nie passieren sollte: Speziell die ehemaligen Bräute fallen jetzt in ein Loch. Was nun? Was organisiere ich jetzt? Und was mach ich überhaupt den ganzen Tag? 😉

Wisst ihr, was ich so toll an einer Hochzeit finde? Nicht etwa die ganze Feier, das Brautkleid und überhaupt alles Schöne, was an dem Tag kommt (gut, das auch). Es ist diese ganze Hochzeitsatmosphäre und vor allem die Tatsache, dass ich an dem Tag den liebsten Menschen der Welt geheiratet habe und er mich. Und entgegen des Gerüchtes, dass man als Brautpaar eh kaum Zeit miteinander verbringt, kann ich euch sagen: Das tut man wohl. Und man genießt unendlich die einzelnen Momente. Wenn ich die Bilder von uns anschaue, dann sehe ich neben einem verdammt gut aussehenden Paar (Der musste sein :)) vor allem eines: Ein verliebtes Paar. Und diese Verliebtheit sehe ich nicht nur auf den gestellten Fotos, sondern auf allen Momentaufnahmen und wenn ich an die Momente zurückdenke, dann denke ich daran, was ich gefühlt habe. Nämlich: Ich bin angekommen (nicht, dass ich das nicht schon vorher hatte 😉 ). Aber das war ein ganz spezielles Gefühl. Man teilt diese tollen Momente an dem Tag, man hat einen gemeinsamen Nachnamen und ja, allgemein kann man es tatsächlich am Besten mit „Angekommen“ umschreiben.

Und genau DAS ist es, warum ihr geheiratet habt. Denn jetzt geht es erst richtig los: Die Hochzeit ist „nur Mittel zum Zweck“, mal total doof gesagt. Das Wichtigste ist, und darauf müsst ihr euch immer besinnen: Ihr heiratet an diesem Tag euren Traummann. Ihr gebt euch gegenseitig ein Versprechen, dass ihr immer zueinander haltet. Euer gemeinsames Leben fängt jetzt erst richtig an. Und darauf solltet ihr euch freuen. Versteift euch nicht auf Dinge, die eh schon vergangen sind. Eure Hochzeit war sicherlich ein toller Tag und eine wundervolle Erinnerung. Nur das ist nicht das Wichtigste an der Sache. Ich finde, darauf sollte man sich immer und immer wieder besinnen.

Ich hab übrigens auch diese Momente, wo ich mich ertappe, dass ich auf Inspirationsseiten surfe und dann denke „Bist du doof? Wofür brauchst du das denn bitte noch?“. Oder ich verrenke meinen Hals, wenn ich an einem Brautkleidgeschäft vorbeifahre. Oder gestern, total bescheuert übrigens: Wir waren ein bisschen einkaufen und ich habe meinem Schatz eine kotzhässliche Hose gezeigt, so aus Spaß halt. Und er meinte „Schatz? Willst du die Scheidung oder wie?“ 🙂 Und dann kam es wieder „Uuuups… da war ja was – stimmt, sind ja verheiratet“. Und dann musste ich so richtig in mich reingrinsen. Da war wieder dieses „Ach ja, das ist echt sau cool“-Gefühl. Ich bin eben angekommen 😉

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2 thoughts on “Der After-Hochzeitsblues”

    1. Ooooh…warte, warte… Ich stell mich mal auf zum Auffangen. Jaaaa, hab sie!
      *nen Euro in die Schnulzkasse schmeiß* 😉

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