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Pendlererlebnisse

Hört sich an wie das schlechte Ergebnis eines Drehbuchautors bestimmter Stimulierungsfilme, der zu viel Gras geraucht hat, oder? Oder jemand, der nur zu viel Gras geraucht hat. Oder Pilze zum Frühstück hatte. Wobei das ja schon wieder Stil hätte, wenn man dadurch zu so nem geilen Titel kommt. Überhaupt, diese Schmuddelfilmchen haben ja eh tolle Namen. „In Diana Jones“ ist da noch einer der niveauvollsten Titel. Also, nicht dass ihr denkt, dass ich jetzt auch Pilze geraucht hab. Ist nur mein morgentliches Ritual, dass ich erstmal die lustigsten Stimulierungsfilmtitel googel. Vielleicht sollte ich doch zum Gras beim Kaffee umschwenken…

Öhm, ja… wie krieg ich jetzt die Überleitung hin zu meinem künftigen Arbeitsweg? Jaja, ihr Brautferkels, das hättet ihr wohl gerne, dass ich jetzt was über Schmuddelfilmchen schreib, ne? 😉 (wobei: Habt ihr den Trailer zu dem schönen Roman von Charlotte Roche gesehen? Ich hab nur ein BILD gesehen, wo die Hauptdarstellerin auf allen Vieren ist und ihr Finger so nach hinten…egal, lassen wir das 🙂 ) Es geht nämlich tatsächlich um komische Erlebnisse zum Arbeitsweg (Ich schweife auch nicht mehr in die Schmuddelfilmkategorie ab, versprochen… wobei, da hab ich mal… nee, Spaß 🙂 ).

Heute morgen hatte ich so ne seltsame Begegnung. Ich pendel (oder pendle? Schaaatz? Wie heißt es richtig??) ja jeden Tag einfach 50km. Jaa, ist kein Ding mit nem sparsamen Dieselchen. Übrigens geb ich demnächst ne große Party, denn mein Kleiner hat bald 360 000 km (die 3 ist kein Versehen!) auf dem Buckel und sieht noch soooo schön aus! Jedenfalls fahre ich heute morgen schön meine bekannte Überlandstrecke. War alles schön frei, hab bei meinen erreichen 115 ähm, natürlich erlaubten 100 km/h meinen Tempomat angemacht und gut war’s. Da seh ich schon von hinten ein Glühwürmchen. 2 Sekunden später war’s schon ein Scheinwerfer und weitere 3 Sekunden später erkannte ich, dass da ein Motorrad ziemlich schnell anprescht. Ich bin ja selbst ein bisschen Motorrad mitgefahren und weiß, dass man da auch mal ein bisschen schneller fährt. Entgegen des miesen Rufes gibt es auch durchaus anständige Motorradfahrer. Dieser jedenfalls, nennen wir ihn mal passenderweise Werner, gehörte nicht dazu. Werner preschte wie gesagt an und sein Vorderreifen hat eigentlich schon gefühlt meine Stoßstange berührt. Anstatt dieser Vollhorst, in dem Fall Vollwerner, mich mal überholt, bleibt der mir tatsächlich an der Stoßstange kleben. Blödmann. Ich lass mich von sowas ja gar nicht einschüchtern, sondern bleibe stur bei meinen 115 100 km/h. Dann hat Werner es endlich mal gecheckt, dass er mich ja überholen könnte. Hätte ich ihm vor 3 km auch sagen können, denn die Straße war gähnend leer und geht dazu noch lange geradeaus. Nun denn, Werner überholt mich also und beschleunigt weg. Nur um dann tatsächlich auf 70 km/h (!!!!) runterzugehen und vor mir herzuschleichen. Ich dachte erst, dass da ein Roller oder ne Weinbergschnecke vor Werner kriecht. Nix! Der Doofsack wollte mich einfach nur nerven! Ich setze also zum Überholen an (na gut, ich bin so ein bisschen rausgeschert), der setzt den Blinker rechts um in einer Parkbucht anzuhalten. Blöder Werner, echt. Na gut, er hält also an, ich fahre dran vorbei… Da schert er kurz nach mir wieder raus, nur um mir wieder an der Stoßstange zu kleben. Keine Ahnung, ob er einen heimlichen Tick nach Hutablagen oder Nummernschildern hat. Scheint wohl so. Oder er hat Pilze, Gras oder zu viel Schmuddelfilme gehabt. Oder zu wenig.

Wird wenigstens nicht langweilig auf dem Arbeitsweg 🙂

Hier ist übrigens mal mein kleines Schnuckelauto. Da hatte mein Mann gerade unser Dachzelt aufgeschnallt (jaaa, da geht ein Dachzelt drauf). Und wer errät, wie mein Kosename für mein Auto ist, der gewinnt etwas… nämlich ein grandioses NICHTS!
(persönliche Bekannte sind von dem Gewinnspiel ausgeschlossen).
Auto

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5 thoughts on “Pendlererlebnisse”

  1. Ich rate jetzt einfach mal: Schorschi? Muckel? Flitzer? Oder doch was ausgefalleneres? Ich nenn meines ganz liebevoll „Baby“. Jaaa, ich find mein Auto niedlich. 😉

    Solche Idioten gibt’s überall. Nicht nur bei Motorradfahrern. Auf einer Autobahn-Strecke, wo wegen Bauarbeiten die Geschwindigkeit auf glaube ich 70 km/h angepasst. Ging natürlich nicht ganz so schnell und vor mir war so ein kleiner Franzose, noch kleiner und schnuckeliger als meiner. Ich als ordentlich rausgeschert, beschleunigt, da Überholung. Ich schau nach rechts, da ich ja wieder rein wollte. Da hing der doch tatsächlich immer noch mit mir auf gleicher Höhe. Da hat doch der Sack einfach beschleunigt!!!! Muss nicht erwähnen, dass das ein älterer Herr ist. Über so was kann ich nur den Kopf schütteln. Könnte noch einige solcher Geschichten zum Besten geben. Ich lass das jetzt mal. 😉

  2. Ein kleiner Tipp *hihi*:

    Er hört sich an wie ein Ackerfahrzeug, den Namen dieses Fahrzeugs dann bitte noch verniedlichen und tataaaaa… 🙂

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