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Der zweite Teil: Viva la Mehikoooo :-)

Ihr wollt mehr? IHR WOLLT WIRKLICH MEHR? Ich kann euch nicht hööööööööööören. Was wollt ihr?? Okay okay, is ja gut. Bin wieder unten vom Höhenflug 😀

Wir sind jetzt beim zweiten Teil der Yucatan-Reise angekommen. Wo waren wir denn genau? Bei den Cenoten gell? Wartet mal kurz… ja, genau, Cenoten.

Am nächsten Morgen waren wir, wie angekündigt, bei der ganz berühmten Pyramide Chichen Itza. Das ist ja so ein Massenphänomen und schon morgens kamen die ersten Busse an. Die vielen komischen Verkaufsstände (Magneten, alle möglichen Souveniers…fehlt nur noch, dass sie pyramidenförmige Tampons verkaufen!) ließen ungefähr erahnen, was hier normalerweise los ist. Wir hatten noch eine gute Zeit erwischt und konnten schöne ungestörte Fotos machen. Allerdings kamen relativ schnell die Touris und wir hatten genauso schnell keine Lust mehr 😉
6 Tag 1 Chichen Itza (19)

Wir fuhren in unser nächstes Ziel: Valladolid, den berühmten Ort. Waaas? Den kennt ihr nicht? Hey, ihr seid ja schlimmere Kulturbanausen als wir 🙂 Valladolid war der Sterbeort von Christoph Kolumbus (hab ich zumindest bei Wikipedia gelesen). Ihr könnt euch vorstellen, was wir gemacht haben? Genau, wir sind sofort in den nächsten Reisebus gestiegen und haben eine 9-stündige Stadtführung gemacht. Selbstverständlich mit verschiedenen Museen, einer Kakteenausstellung und einem Opernbesuch. Glaubt ihr nicht?? Wie jetzt? Bin ich so….? Okay, okay: Wir haben uns an den Hotelpool geflaggt und uns nen Cocktail bestellt, ich geb’s ja zu. Die kennen mich aber auch….*murmel grummel*

So, jetzt war unser letzter Reisetag angebrochen: Heute ging es an die Ostküste! Wir starteten relativ früh nach Tulum, der berühmten Mayastätte am Meer.
7 Tag 2 Tulum (42)

Jaaa, jetzt denkt ihr bestimmt: WOOOOOOOW, ist das paradieeeeeeeesisch!
Don’t judge a book by its cover, meine Lieben! Tulum mag wirklich super schön aussehen, keine Frage. Aber ganz ehrlich? Wir waren super enttäuscht. Ganz klar: Die Anlage ist super klasse und das Postkartenmotiv spricht Bände. Aber Tulum ist EXTREM überlaufen. Ich fand Uxmal schon krass. Chichen Itza war nochmal ne Spur härter. Aber Tulum war der Abschuss. Ganz egal, wo man hingeschaut hat: Da waren Menschentrauben. Üüüüberall! Und vor Tulum (wo dem gutgläubigen Touri verschwatzt wird, dass ja ausschließlich kleine Bimmelbahnen zum Strand gehen – die Möglichkeit eines 10-minütigen Fußmarsches dahin (der natürlich kostenfrei ist!) wird dezent verschwiegen) ist ein richtiges Souvenirdorf entstanden. Tausende Shoppingmöglichkeiten für allen Mist, kleine Stände, wo man Ausflüge buchen kann bis hin zu Häagen Dazs und Subway. Und glaubt mir: Das is eeeeklig (also nicht Häagen Dazs oder Subway, sondern diese Massen dort). Wir waren glaube ich ca. 30 Minuten dort, also sprich: Man rennt einmal durch und schnell wieder raus. Klar, Tulum muss man gesehen haben, wenn man mal in Yucatan ist. Aber einmal gesehen reicht. Und das auch noch völlig.

Nach diversen Zwischenstopps (Restaurant in Coba, eine weitere Stätte die wir am Vortag kurz besucht hatten), und noch ne kleiiiine Mayastätte, ging es zu unserem nächsten Ort: Dem Strandrumgammelundseelenbaumellassen-Ort – Playa del Carmen.
Nach kleinen Missverständnissen bei der Rückgabe unseres Mietwagens (was dann doch ging…vielleicht haben wir mit der jetzigen Unterschrift versichert, dass wir unseren Erstgeborenen nach Yucatan verschiffen!) holten wir uns ein Taxi und es ging zu unserem wundervollen Hotel. Wir waren in der ersten Etage von zweistöckigen Bungalows und die beiden Hängematten auf dem Balkon ließen schon mal Gutes verheißen, nämlich: Entspannung pur! Und schaut mal: So wurden wir am ersten Abend beschenkt. Traumhaft, oder?
8 - 14 Tag Strand (23)

Viel haben wir in der Zeit nicht gemacht, vieles werde ich euch ersparen 😉 Das Meer war traumhaft und wunderschön türkis, der Strand wundervoll, die Sonne sehr krass (haben uns direkt mal diverse Körperteile verbrutzelt), die Wellen teilweise echt krass („E scheiiiiiniee Well“ sprach mein Mann, als wir 2 Sekunden später von derselbigen völlig unter Wasser getaucht wurden und er Kratzspuren vom Festkrallen meinerseits davongetragen hat) – aber es war wirklich toll.

So, und dann hab ich noch n kleinen Absatz (haha, ist ja so ne Sache bei mir!) zum Thema Sicherheit. Die liebe Nina hat in diesem Post hier so ein paar Bedenken geäußert zum Thema Sicherheit. Wir haben vorher auch alle möglichen Horrorstories gehört, so ála „Nehm deinen Ehering nicht mit! Wenn was funkelt, dann überfallen sie dich gleich!“ oder „Wenn ihr durch den Dschungel fahrt, dann springen sie aus dem Gebüsch und rauben euch aus“. Blabalabla. Dummes Gewäsch. Trotzdem hatten wir natürlich auch Bedenken. Unsere Erfahrungen: Wir haben NICHTS negatives in der Hinsicht gemerkt, zumal die kritischen und kriminellen Gegenden Mexikos eher woanders liegen (Grenzstädte zu den USA, Mexiko-City,..). Klar, man sollte natürlich seinen Verstand benutzen. Heißt also: Wenn ich in ner übelst dicken Protzerkarre mit Navi und Blingblingfelgen rumfahre…gut, da könnte die Wahrscheinlichkeit doch etwas größer sein, dass der Kofferraum mal aufgebrochen wird 😉 Wenn man sich aber ganz normal verhält, sprich: Durchschnittskarre, Durchschnittstouri – dann passt das schon. Die Wahrscheinlichkeit, dass man hier beklaut oder bedroht wird, ist denke ich genauso hoch wie in anderen Gegenden bei uns hier. Ich hab mich jedenfalls in den Ecken in Paris rund um den Eiffelturm bei Nacht deutlich unsicherer gefühlt, als schlussendlich hier. Wenn man natürlich vor ner Pyramide mit offenem Rucksack, dicker Spiegelreflexkamera und am besten noch mit nem Tablet schön doof dasteht…ja, dann darf man sich nicht wundern. Die höchste Diebstahlrate in der Gegend Yucatan ist übrigens Tulum. Höööhm? Warum? Taschendiebe und blöde unvorsichtige Touris 😉

Und ja, war noch was?? Ach so, genau: 2 Bilderbuchfotos vom Strand und unserem täglichen Blick für 1 Woche. La dooooltsche Witaaa! Äh, Mist, die Landessprache ist ja Spanisch. Äääh… La bääälla Witaaaa! Besser? 🙂
8 - 14 Tag Strand (73) 8 - 14 Tag Strand (266)

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