Ein paar Tipps

Man kann’s ja nicht oft genug sagen

Ihr wisst, worauf ich hinaus will? Na, was ist Regel Nummer 2? Neiiiiin, Mädels. Regel Nummer 1 ist das mit der Meinung und Blog. Also, nochmal: Waaas ist Regel Nummer 2? Rischdiiiiisch: Macht euer Ding! Und das in allen Bereichen, was nur geht:
-Ihr wollt euch euer Ja-Wort in ner Kläranlage geben? Okay, Geschmackssache (im wahrsten Sinne des Wortes…uaaaah!). Aber wenn ihr das wollt: Haut rein!
-Du findest weiße Brautkleider absolut grausam, fühlst dich in allen wie ein Sahnebaiser, Michelinmännchen oder ne überdimensionale Krankenschwester, nur ohne Birkenstock? Klar, heirate in Motorradkluft oder Kermit-Faschingskostüm, why not?
-Ihr habt so gar keine Lust auf eure Cousine des 8. Grades und ladet sie trotz heftiger Argumente von Tante Kunigunde ‚Awwär ihr häbbt doch damals sooo schee im Sandkaste gespieeelt‘ nicht ein? Euer Ding, macht es!

Die Sache ist nämlich die: Wenn ihr eure Hochzeit nur nach anderen richtet, dann werdet ihr nicht ausschließlich positiv an eure Hochzeit zurückdenken. Denn: Jetzt kommt Regel Nummer 3. Ein historischer Tag und ihr habt die unglaubliche Ehre, ein Teil dessen zu sein: Ihr müsst positiv an eure Hochzeit zurückdenken und alles dafür tun, dass das der Fall sein wird.
Glaubt mir! Und es ist vollkommen egal, was eure Mama, die Oma, Tante Kunigunde, Onkel Gottfried, Nachbarin Wurmtraud oder der Cousin deiner Katze denkt. Vollkommen wurscht.
Ich rede jetzt nicht davon, dass ihr stur nach eurem Egotrip alles ausrichtet, sprich: Ihr spielt nur Rammstein, wenn 30% eurer Gesellschaft über 70 sind. Oder ihr dekoriert nicht alles am Championsleague-Finaltag in blau/rot, wenn 90% Dortmund-Fans da sind (uaaah, ich hasse Fußball. Erwähnte ich das bereits? Es geht ja um nix anderes grad. Ich bin mich mal eben schlagen, weil ich auch auf den Zug aufspringe…. Tzzz!). Oder ihr stellt ein Spanferkel mit Hackfleischgarnitur auf, wenn 80% der Gesellschaft Vegetarier sind… ihr merkt schon, so ein paar No-Go’s gibt’s dann doch 😉 So ein biiiiisschen Allgemeinverträglichkeit sollte dann schon sein. Ihr wisst denke ich, was ich meine. Ihr macht generell euer Ding, aber ihr solltet natürlich schon gucken, dass sich eure Gäste auch wohlfühlen. Ihr wisst ja, denn Regel Nummer…äh….ja, ihr wisst schon, besagt: Mieses Essen/Miese Musik -> Miese Gäste -> Miese Stimmung -> nicht gut 😉

Ich bin froh, dass wir bei allem unser Ding durchgezogen haben. Und zwei besondere Beispiele hab ich gleich noch für euch 😉 Aber generell:
-Wir hatten unser gewünschtes Datum (‚Wieeee? Im April? Waaaas? Am 13.? Aber dann ist doch mal euer Hochzeitstag an nem Freitag‘)
-Wir hatten unsere gewünschte Location
-Wir hatten beide unsere gewünschten Outfits und haben, mal gelinde gesagt, rattenscharf ausgesehen 🙂
-Wir hatten die gewünschte Deko
-Wir hatten unsere gewünschte und hammermäßig tolle Band (okay, nach langem Hin und Her…aber immerhin)
-Wir hatten UNSER Auto als Hochzeitsauto (bei der Kirche unser heißgeliebtes Audi-Cabrio – und Gott bewahre! Ohne Hochzeitsschmuck…uaaaaah! Verflucht sind wir…verfluuuucht)
-…. und auch sonst hatten wir alles genauso, wie wir es uns vorgestellt haben. Es war hammermäßig geil!

Und hier die versprochenen Beispiele:
1. Wir hatten ja unser heißgeliebtes oben erwähntes Audi-Cabrio bei der großen Hochzeit. Bei dem etwas kleineren Standesamt haben wir unseren Lada Niva genommen. Und joa, den haben wir so ein bisschen individualisiert sozusagen 😉 Auch die Anmerkungen diverser Leute (‚Öhm, Krissy? Fahren deine Eltern nicht Jaguar? Wollt ihr nicht den nehmen‘ (Anm. d. Red: Hört sich protziger an, als es ist – glaubt mir :D) wurden hier ignoriert. Neiiiin – wir hielten an unserem Niva fest. Das Ergebnis sah schließlich so aus
Niva
Individueller geht’s nur mit ner Schubkarre an nem LKW, oder? 😉

2. Meine Wenigkeit gehört ja mehr zu der Sorte, die unglaublich schusselig ist. Vor allem bei etwas helleren Oberteilen neigen leichte Ungeschicklichkeiten immer dazu…ach was solls, kurzum: Ich sau mich grundsätzlich ein, wenn ich was weißes anhabe 😉 Und gerade beim Brautkleid ist so was doch eeeetwas blöder, als beim weißen H&M-Gammelshirt. Die Lösung war genial: Zusammen mit Meike von Im Hochzeitsfieber (by the way: Wenn ihr EINMAL Kontakt mit ihr hattet, dann wollt ihr sie heiraten, glaubt mir!) kam DIE Idee: Eine Schürze muss her! Und nieeeeemand hat mir geglaubt, dass ich sie tatsächlich tragen werde. Uuuund? Ich hab sie getragen. Und mich nicht eingesaut, HA 🙂
Brautwutz

Deswegen: Traut euch einfach euer Ding zu machen 🙂

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