Brautkleid & Co., Ein paar Tipps, Optik ist wichtig

Wie findet man denn das/die perfekte/n Kleid/er?

Die Frage lese ich oft und ich wurde auch schon angeschrieben (Krass… mich schreibt jemand an. Ich hoffe nur, keiner hört ernsthaft auf mein Geschwätz 🙂 ): Wie findet man denn das perfekte Kleid? Oder die Kleider? Und was dürfen die Kosten? Und überhaupt, was trägt man denn so und was nicht?

Vor allem bei der letzten Frage musste ich schmunzeln: Also, Tragen tut man bekanntlicherweise Klamotten, Schuhe, Schmuck… Weniger nützlich erweisen sich: Spiegeleier (gut, wenigstens ein bisschen weiß), Flaschenkorken oder auch Discokugeln. Mädels (oder auch Herren… wobei die eher weniger nach dem perfekten Kleid für sich fragen… aber ich geb euch Bescheid, wenn mich Olivia Jones anschreibt), ehrlich: Ich freue mich über alle Anmerkungen und Emails, aber dannn dürft ihr mir das auch nicht übel nehmen, wenn ich solche Fragen ein biiiiisserl zum Grinsen finde. Aber da müsst ihr durch 😉

Also, der Reihe nach: Wie findet man das perfekte Kleid? Also, da gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man findet es – oder eben auch nicht 🙂 (immer diese hyperintelligenten Aussagen der lieben Krissy… hilft euch soviel weiter wie ne Tupperwaren-Bananendose auf der Venus, ne? Überhaupt, diese Tupperwaren-Bananendosen…boah, die macht mich echt wahnsinnig. Tupperware überhaupt… aber gut, anderes Thema. Ich schweife schon wieder ab.) Zu Beginn der Planung dachte ich immer: Dieses berühmt-berüchtigte „Mein-Kleid-Gefühl“ ist wirklich überbewertet. Dieses eine berühmte Stück Stoff, was dich auf einmal wuuuunderschön aussehen lässt und das dich jegliches Preisgefühl und überhaupt alles vergessen lässt…pffff…komische Erfindung der Hochzeitsbranche für potentielle Gelddruckmaschinen: Nämlich Bräute. Öhm, ja… ihr kennt meinen Brautkleidbericht und die schlaue Leserin (oh, pardon, auch der Leser!) merkt sofort: Aaaah, jetzt haben wir die Krissy argumentativ im Sack! Jaaa, is ja gut: Habt ihr. Dieses typische Brautkleidgefühl hatte ich tatsächlich und ich war wahrscheinlich noch eine der Glücklicheren, da mein Kleid „nur“ 800 € kostete. Jetzt aber ein grooooooooßes ABER: Dieses typische Gefühl hatte ich nicht erwartet und mir hätte auch ein Kleid gelangt, in dem ich mich einfach wohlgefühlt hätte und doch ganz annehmbar ausgesehen hätte. Das Problem bei diesem „Mein-Kleid-Gefühl“: Man fühlt sich anschließend in keinem anderen Kleid wohl und nicht mal annähernd so hübsch – und schon beißt sich die Katze in den Schwanz. Alles andere, was die Kleidsuche angeht, ist natürlich Geschmackssache. ABER, auch ganz wichtig: Mädels, nehmt euch Kritik zu Herzen. Oftmals hat man ein völlig falsches Bild und viele Kleider sind einfach nicht so vorteilhaft, wie sie euch erscheinen. Und kein Kleid der Welt kann unmöglich für jede Figur passend sein. Deswegen: Macht euch überhaupt keinen Kopf, wenn ihr das Kleid ne Nummer größer habt oder eben doch zu einem anderen Stil greifen müsst. Das Wichtigste ist doch, dass ihr euch wohlfühlt in eurem Kleid. Hab ich recht? Genau 🙂

Ist das doof, wenn ich nur standesamtlich heirate und da ein weißes Kleid hab? Mädels, die goldene Regel ist doch: Braut is Braut, egal wann. Kennen wir ja schon, gell? Und auch eine standesamtliche Trauung ist eine Hochzeit, oder? Also, selbstverständlich könnt ihr auch hier ein weißes Kleid anziehen. Erlaubt ist immer das, was gefällt. Übrigens werde ich ein schwarzes Cocktailkleid mit ein paar apricotfarbenen Highlights anziehen. Meine Güte, was ich mir schon anhören durfte, dass ich amtlich in schwarz heirate…uuuuuuuuh, ganz furchtbar. Also, um euch zu beruhigen: Nein, ich bin nicht zum Satanismus konvertiert (wobei das mit den apricotfarbenen Highlights ganz lustig wäre… Satanistin mit vielen frühlingshaften Eigenschaften, genial!), ich gehe auch nicht auf eine Beerdigung (und diejenige, die im Cocktailkleid zur Beerdigung geht, die soll bitte ewig von dem Geist des Verstorbenen heimgesucht werden… oder zum Satanismus konvertieren) und vor allem: Eine Trauerkluft ist es auch nicht. Erkennt man an dem nicht vorhandenen schwarzen Schleier. Logisch, ne? 😉 Also, lasst euch nicht reinreden, egal was ihr anziehen möchtet. Es ist immer alles erlaubt, was gefällt.

Was trägt man und was nicht? Also, das Ausschlussprinzip hatten wir ja schon: Keine Spiegeleier und keine Discokugeln. Von diversen Faschingskostümen ála Jack Sparrow rate ich ebenfalls ab (wobei das ja wieder Stil hätte. Ihr kennt doch die Szene aus ‚Fluch der Karibik‘, oder? Die mit der Hochzeit von Will und Elizabeth auf dem Schiff? Wo Barbossa anfangen möchte mit „Wir sind heute zusammengekommen….um deine Gedärme an den Mast zu nageln“. Immer wieder schön!) Herrje, diese Abschweifungen… Also: Was geht und was nicht? Wie gesagt: Generell ist erlaubt, was gefällt. Und natürlich das, was ihr selbst möchtet und wo ihr euch wohlfühlt. ABER: Es sollte auch ein bisschen zum Typ passen und wie gesagt: Zur Figur. Ich z.B. hätte niemals ein Mermaid-Kleid anziehen können. Wäre dann so das Michelinmännchen-Pellwurst-System und immerhin soll mich mein Schatz ja auch ein bisschen  hübsch finden, ne? Wird übrigens auch viel zu oft außer Acht gelassen: Fragt doch mal eure Schätze, was sie toll finden 😉

Also, kurzum: Ihr tragt genau das, was euch gefällt und das perfekte Kleid findet ihr durch: Suchen und Anprobieren. Auf die Lösung wärd ihr bestimmt nieeemals gekommen, hättet ihr mich nicht, gell? Ha, wusste ich es doch 🙂

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