♥just love♥

Die kleinen Dinge des Lebens

So, ihr Lieben: Heute wird die Krissy mal ein bisschen melancholischer 😉

Folgende Situation: Wir stehen knapp 5 1/2 Wochen vor unserer Hochzeit und jetzt kommen natürlich die ganzen Kleinigkeiten an die Reihe. Alle Details, die wir immer schön weit nach hinten geschoben haben, lassen sich jetzt langsam nicht mehr wirklich weiter wegschieben. So kam es, dass ich mir Gedanken um die Geschenkebox für die Umschläge gemacht hab. Ich habe hin und her überlegt und irgendwie hat mich das Thema echt wahnsinnig gemacht, weil ich jede Idee blöd fand. Mein Vorschlag über einen Vogelkäfig wurde von Schatzi mit einem sehr politisch korrekten „Najaaaa, wenn du magst können wir das schon machen“ (heißt übersetzt: ‚Also nee, ich bitte dich. Wie dämlich ist das denn bitte‘.. Jaja Schatz, ich kann zwischen den Zeilen lesen!). Gut, Thema durch.

Schatz und ich haben uns dann gestern ein bisschen darüber unterhalten und sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir einen ollen Karton ein bisschen verpacken und den dann entsprechend dekorieren. Die moderne Braut von heute wird sich jetzt wahrscheinlich an ihrem Gute-Laune-Tee verschlucken und entsetzt den Kopf schütteln 😉 So wirklich überzeugt davon war ich auch noch nicht, aber es war okay. Irgendwann kommt nämlich der Punkt, andem man echt keine Lust mehr auf diesen ganzen Kleinkram hat, aber es natürlich trotzdem mit möglichst wenig Aufwand perfekt haben möchte. Heißt im Klartext: Brautteufelchen meinte ‚Ach bitte, so ein wundervoller Vogelkäfig hat doch echt Stil. Schau mal, nur noch weitere 50 €, auf die kommt’s nicht mehr an und du musst gaaar nix mehr machen‘. Das Engelchen meinte ‚Nein, bastele lieber eine schöne Geschenketorte und verziere alles ganz liebevoll mit wundervollen Hochzeitstäubchen und Herzchen und vor allem Kunstefeu, damit eure Liebe durch die Geschenketorte sichtbar wird‘. Schlussendlich bleibt’s jetzt bei dem Karton und gut ist 🙂

Dann passierte Abends etwas: Wir lagen schon im Bett und mein Schatz ist eingeschlafen. Und da hab ich ihn wie so ein kleiner verliebter Teenager angeschaut und ihn beim Schlafen beobachtet. Das Mondlicht ist gerade so schön durch’s Fenster gefallen und ich schaute ihn einfach nur an. Und dann musste ich lächeln. Meine Gedanken drehten sich nur noch darüber, wie unglaublich dieser Mann ist und wie unglaublich glücklich ich bin, dass ich genau ihn an meiner Seite habe. Und dass wir in wenigen Wochen verheiratet sind und dass es nur darauf ankommt, auf nichts anderes.

Und plötzlich wurde diese blöde Briefbox einfach unwichtig. Mir vollkommen egal, was wir hinstellen. Theoretisch können wir auch Mülltüten, Salatschüsseln oder leere Plastikkanister hinstellen, es ist mir wirklich egal. Denn ich werde diesen unglaublichen Mann heiraten und da ist nicht nur die Briefbox, sondern alles andere sowas von unwichtig. Genau das ist nämlich häufig das Problem: Vor lauter Perfektionismus und Klenigkeiten verlieren wir das Wesentliche oft aus den Augen. Manchmal kommt es sogar noch schlimmer: Man ist teilweise echt sauer auf das Herzblatt, weil er sich eben ‚gaaaar nicht für die Hochzeit interessiert‘. Buhuuu. Ach ne, da waren wir schon mal. Also, zum Punkt: Ich weiß, ich hab das schon mal geschrieben, aber das ist so elementar wichtig, dass man es kaum oft genug erwähnen kann: Mädels (vor allem Mädels, weil euch betrifft’s meistens eher mit den Brauthormonen) – denkt immer daran: Ihr heiratet euren Traummann und das ist das wundervollste, was euch passieren kann. Und im Vergleich dazu ist diese scheiß Geschenkebox einfach nur so unwichtig, wie sie nur unwichtig sein kann.

Denkt gerade bei den kleinen Momenten immer daran, WARUM ihr euch diesen Hochzeitsstress gebt. Und wer jetzt schreibt ‚Für die perfekte Hochzeit‘ der muss jetzt als Strafarbeit 100x schreiben ‚Ich bin ein kleines Brautmonster und will mich künftig benehmen‘. Die richtige Antwort ist natürlich: Ihr heiratet. Aber: Ihr heiratet nicht eure Traumhochzeit, sondern euren Traummann. Und die Mühe, die ihr in die Hochzeitsorganisation steckt, darf niemals zu Lasten eures Partners gehen. Verinnerlicht euch das bitte ganz doll. Und notfalls schreibt ihr’s einfach als Strafarbeit 🙂

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