Brautkleid & Co., Erfahrungen, Optik ist wichtig

Das Outfit mit dem Drumherum

So, Outfittechnisch ist das Kleid ja nicht wirklich alles. Gut, manche haben so tolle aufwändige Kleider, dass es oftmals gar nicht viel an Accessoires oder sonstigem brauch. Ich hab z.B. mal eine Braut gesehen, die hatte einfach ihre Haare auf, normales Tages-Make-Up, schlichte goldene Kette – fertig. Kein Schnickschnack, kein sonstiger Schmuck, keine aufwändige Frisur – aber sie sah wirklich atemberaubend aus.
Das Glück hat nur leider nicht jede und daher müssen meist ein paar Accessoires her. Hier ist für allem wieder die Balance wichtig: Zu überladen sieht aus wie ein überdimensionales Hühnchen, welches dann wohl einem Verhältnis von einer Gans mit einem Perlentaucher entstanden ist. Zu wenig kann oft etwas ‚lasch‘ wirken. Das sind dann oftmals die tollen Bräute, wo man gedanklich mit dem Finger schnippt und sagt ‚aaach Mädchen… iiiirgendwas fehlt!‘. Der goldene Mittelweg ist natürlich mal wieder der richtige.

Das Allerwichtigste ist: Be yourself! Wenn du kurze Haare hast: Dann verkleide dich nicht, in du mit einem Haarteil eine Hochsteckfrisur machst. Nein: Kauf dir nen tollen Haarschmuck und style deine kurzen Haare zu einer eleganten Brautfrisur. Wenn du sonst nie Schmuck trägst: Dann kauf dir keine 200 €-Swarovski-Perlenkette. Nicht nur das Kleid, sondern alles Drumherum muss einfach passen. Du musst auch bedenken: Du läufst den ganzen Tag so rum, du bist so auf den Hochzeitsfotos (die man ja mal nicht nur für den Weihnachtskalender für Oma Edeltraut macht),.. also solltest du schon du selbst sein.

So, meine Erfahrungsberichte:
Ihr habt ja mein Kleid gesehen. Also, schlicht ist’s ja jetzt nicht unbedingt. Daher war von Anfang an klar: Weniger ist mehr. Einen Schleier hab ich zwar ausprobiert, aber der sah aus wie eine Mülltüte. Hätte nur noch das Aldi-Zeichen gefehlt. Also, das schied schon mal aus. Als nächstes hatte ich eine zarte Tiara (hat dann einfach nicht so wirklich zu mir gepasst), dann einen kleinen weißen Kamm (der mehr einem Vogelschiss bei meinen Haaren gleicht) und schlussendlich einen schönen Haarkamm mit Perlenapplikation. Ich bin auch eine der Lockengeplagten (Danke, Mama!) und oftmals gehen Accessoires einfach unter. Daher werden meine Haare nur leicht hochgesteckt, also diese typische Halboffenundhalbhochgesteckt-Frisur, dazu kommt dann der Haarkamm und das war’s schon haartechnisch.
Haarschmuck
Den Haarschmuck gibt’s hier

Ich persönlich bin jetzt auch nicht der extreme Schmuckträger. Ich wollte um ehrlich zu sein auch nicht so viel Geld dafür ausgeben. Fündig wurde ich bei ebay und habe ein gesamtes Schmuckset für sage und schreibe 15 Euros bekommen. Unschlagbar. Und von der Qualität war ich ehrlich gesagt auch sehr, sehr begeistert.
SCHMUCK</
Den Schmuck gibt’s
hier

Ich stand natürlich auch wie alle Bräute vor dem berühmten Schuhproblem. Eigentlich war relativ schnell klar, dass ich gerne die berühmten Rainbow-Schuhe tragen würde, einfach wegen dem Komfort (hey, ich hab schon ein dickes Kleid an, dann sollen bitteschön nicht die Füße proportional zum Reifrock anschwellen). Hübsch aussehen wäre toll, aber die Bequemlichkeit steht im Vordergrund. Und das Hauptproblem hierbei war: Diese Rainbow-Schuhe sind schwei-ne-teuer! Ich weiß, für manche Ladies gibt es keine Budgetgrenze (speziell bei Schuhen), aber ich fand 120 € schon echt ziemlich heftig. Ich bin auch fündig geworden, aber dazu gleich mehr…

Gleiches Preisproblem: Die Corsage. Im Brautladen hatte ich eine Corsage für 150 € an: Gut, ist schon besser mit so ner Corsage, geb ich ja zu. Vor allem, wenn man nicht nur die 4 Backen, wie bereits in einem Post beschrieben, sondern gleichermaßen auch 4 Speckröllchen hat, die vorzugsweise auch noch schön in Michelinmännchenstyle in einem weißen Kleid zur Geltung kommen. Ich bin leider auch Michelinstyletechnisch ganz oben ohne Corsage, daher: Corsage muss definitiv her. Aber bei aller Liebe: 150 € wollte ich dafür nicht löhnen.

Die Lösung für das Schuh- und Corsagenproblem: Ich kauf’s gebraucht. Und ich bin auch entsprechend fündig bei den ebay-Kleinanzeigen geworden (Schatz, lach nicht! Die Kleinanzeigen sind gut!!! – Zur Erklärung: Mein Schatz findet das nämlich wahnsinnig lustig, dass ich bei jedem Mist sag ‚Guck mal bei den ebay-Kleinanzeigen‘. Ich sollte Provision verlangen, oder?). Die Schuhe habe ich gebraucht für 50 € bekommen, selbstverständlich mit Gebrauchsspuren: Aber wem fällt das denn unterm dicken Kleid auf?. So, und für die Corsage habe ich gebraucht 45 € bezahlt.

Kurzum lohnt es sich definitiv zu vergleichen, in verschiedenen Foren auch mal nach gebrauchten Sachen zu schauen (die ja eh meist nur 1x in Gebrauch waren) oder eben auch bei den Kleinanzeigen zu gucken. Das ein oder andere Schnäppchen gibt’s da bestimmt und unterm Strich spart man da bestimmt ne Meeeenge Geld (was man wiederum anders in die Hochzeitsplanungen oder sogar in die Flitterwochen investieren kann) 🙂

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