Erfahrungen, sonstige Organisation

‚Wie fühlt man sich so kurz vor der Hochzeit?‘

Komischerweise höre/lese ich die Frage öfter, als man glauben mag. ‚Wie fühlt man sich so kurz vor der Hochzeit?‘. Komische Frage. Da muss ich immer an „The Big Bang Theory“ denken, als Sheldon auf diese rhetorischen Fragen antwortet „Müde? Hungrig?“ 🙂 Jaja, die Krissy hat mal wieder nen Clown gefrühstückt, ich weiß 😉

Also: Wir stehen jetzt 6 Wochen vor der Hochzeit und ich bin erstaunt, wie schnell doch die Vorbereitungszeit vorbeigegangen ist. Gut, ich hör mich gerade mal wieder an, wie meine eigene Oma: „Wie die Zaiiiiiit vergeiiiijt“ (gut, so redet sie nicht. Aber muss ja ein bisschen authentisch sein). Ist aber wirklich so: Unglaublich, wie schnell die Zeit verging. Wobei ich ja ehrlicherweise zugeben muss, dass es bis so 6 Monate vor der Hochzeit gar nicht vergehen wollte. Ich weiß noch, als ich mit meiner besten Freundin immer zusammensaß und sie dann immer meinte: „Mausi, guck mal, in 1 Jahr heiratet ihr“. Wahnsinn, 1 Jahr. Und –schwupps–, rum isses.Vor allem die letzten 6 Monate waren echt heftig. Ah, das altbekannte Problem: Ich schweife schon wieder ab. Seht ihr, das passiert mir echt oft. Aber das ist ja das gute an nem Blog: Ihr lest einfach weiter und merkt es nicht mal, höhö.

Also, zurück zum Thema ‚Wie fühlt man sich so‘. Hm, keine Ahnung. Andererseits ist da dieser Wahnsinnsgedanke, der einem das reinste Glücksgefühl beschert, nämlich folgender: Ich heirate meinen Traummann. Und dieser Traummann hat sich für mich komische Schrulle entschieden. Unglaublich 🙂 Ich muss auch ehrlich gestehen: Bis vor kurzem hatte ich auch diesen Gedanken, dass sich mit einer Hochzeit nix ändert. Das tut es auch in dem Sinne nicht (von diesen offensichtlichen Dingen wie Namensänderung, Hochzeit ansich mal abgesehen). Zumindest nicht im partnerschaftlichen Sinne. Es gibt nämlich leider viel zu viele Paare, die denken, dass eine Hochzeit alles zum Positiven verändert, so nach dem Motto: ‚Eigentlich ist unsere Beziehung am Ende, aber die Hochzeit ändert und verbessert alles‘. Ganz klares und deutliches: Sowas von NEIN! Eine Hochzeit sollte das berühmte I-Tüpfelchen sein. Man sollte keinen anderen Grund haben zu heiraten, als den, dass man einfach glücklich ist und sich sicher sein, dass das der Partner ist, mit dem man den Rest seines Lebens verbringen möchte. Mit allen Macken und allem komischen Zeug, dass er so an sich hat (und im umgekehrten Fall natürlich auch sie. Ist ja nicht so, dass wir unfehlbar sind. Und ich bestehe beispielsweise nur aus Macken und komischem Zeug, da muss man die positiven Eigenschaften erstmal suchen 🙂 Okay, zurück zum Thema: ). Ich hab mal einen ganz tollen Satz gelesen und dieser Satz hat so viel Wahrheit: Man heiratet in der Hoffnung, dass sich nichts verändert und nicht, dass sich etwas verändert. So ein toller Satz, wirklich. Aaaber, um mal wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Im Gegensatz zu meiner Meinung, dass sich nichts wirklich ändert, muss ich nun sagen: Doch, es ändert sich etwas. Mein Schatz ist jetzt nicht besser oder schlechter geworden oder unsere Beziehung hat sich weiterentwickelt (oh man, so ein bescheuerter Satz. Wie kann sich eine Beziehung denn weiterentwickeln? Hat sie jetzt die Zwischenprüfung geschafft oder was?). Aber es ist einfach ein ganz anderes Zusammengehörigkeitsgefühl. Es ist irgendwie „fester“. Es hört sich verdammt gut an zu sagen „mein Mann“ anstatt „mein Freund“. Und dann ist da natürlich noch der gemeinsame Name. Ich hab nämlich schon Post auf meinen neuen Namen bekommen und ganz ehrlich: Das sah verdammt gut aus 🙂 Andererseits ist dann natürlich doch ein leichter Anflug von Panik da: Klappt alles so, wie gedacht? Ich rede jetzt nicht davon, dass die kleinen Dekoperlchen eine Macke haben (Gott bewahre! Können wir ja gleich die Hochzeit abblasen!), sondern von den richtig großen Sachen, also: Steht die Location noch? Vergisst uns der Pfarrer nicht? Vergisst uns die Band nicht? Kommt das Catering pünktlich? Also, so komische große Paranoia, ihr wisst schon… Fernab jeglicher Realität und so bescheuert, dass man schon selbst die eigene Hochzeit organisieren muss, um diese Paranoia zu verstehen 🙂

Und, was sich noch kurz vor der Hochzeit ändert: Es gibt natürlich auch Damen, die dann erst richtig aufdrehen und die Brauthormone dann völlig mit der Frau durchdrehen und der Mann sich dann gleichzeitig fragt ‚Was um Gottes Willen heirate ich da? Eine Taube auf Meth?‘. Soll’s ja auch geben (also, die bekloppten Frauen, nicht die Taube auf Meth. Wobei, können Vögel Drogen nehmen? Egal). Ich für meinen Teil muss sagen: Klar, Schatzi und ich werden immer nervöser, je näher der Tag rückt. Aber so richtig durchdrehen mit allem drum und dran? Nö. Warum auch? Hochzeit und damit einhergehender Perfektionismus hin oder her: Aber es ist und bleibt EIN Tag deines Lebens. Warum sollte man ca. 1 Jahr an Tagen total scheiße und gestresst verbringen, um für EINEN Tag alles perfekt zu planen? Dann doch lieber alles schön verteilen, immer mal ein bisschen Hochzeitsorganisation und alles ist fast ein Selbstläufer 😉 Daher: Stress oder ähnliches haben wir so kurz vorher eigentlich nicht. Diverse Kleinigkeiten fallen noch an, aber das bisschen… wird schon schiefgehen!

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